Zwei bis drei jahre alte Mädchen missbraucht: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Kita-Mitarbeiter!

Dresden - Jetzt kommt es zur Anklage! Wie die Dresdner Staatsanwaltschaft am Dienstagvormittag mitteilte, wird gegen einen 27-Jährigen Anklage erhoben. Der Mann soll sich dutzendfach des Kindesmissbrauchs schuldig gemacht haben. Er sitzt bereits seit Ende Januar 2021 in Untersuchungshaft.

Die Dresdner Staatsanwaltschaft hat nun gegen einen 27-Jährigen Anklage erhoben (Symbolbild).
Die Dresdner Staatsanwaltschaft hat nun gegen einen 27-Jährigen Anklage erhoben (Symbolbild).  © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

So erhebt die Dresdner Staatsanwaltschaft gegen den 27 Jahre alten Deutschen Anklage am Landgericht "unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in 12 Fällen und sexuellen Missbrauchs von Kindern in 16 Fällen", heißt es in der offiziellen Mitteilung.

So soll er sich im Zeitraum zwischen Juli 2013 und August 2015 an einem acht- bis zehnjährigen Mädchen vergangen haben.

Das Kind sei ihm, so die Staatsanwaltschaft, zur Tatzeit bereits bekannt gewesen. Es soll zu mindestens acht Übergriffen gekommen sein, in dem er sexuelle Handlungen an dem Kind vornahm und diese dabei heimlich filmte.

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Außerdem soll er während seiner Arbeit als pädagogischer Mitarbeiter im Zeitraum zwischen August 2018 und Oktober 2020 an einer Dresdner Kindertagesstätte insgesamt 20 Fälle von sexuellen Handlungen vollzogen haben.

Beschuldigter zeigt sich bereits geständig, viele Geschädigte waren lediglich im Alter von zwei bis drei Jahren

Bei den Geschädigten handele es sich um insgesamt sechs, zu den Tatzeiten lediglich zwei bis drei Jahre alten Mädchen.

Auch hier habe er zumeist heimlich Fotos und Videos gemacht, heißt es weiter.

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, war der 27-Jährige bislang nicht vorbestraft. Die Vorwürfe hat er "im Wesentlichen" bereits eingeräumt und gestanden.

Der mutmaßliche Täter befindet sich seit seiner Verhaftung am 28. Januar 2021 in Untersuchungshaft. Das Landgericht in Dresden entscheidet nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens sowie über die Zulassung der Anklage.

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

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