Das ging etwas schief: Bürgermeister Kühn sprüht Piktogramm auf Radweg

Dresden - Der Elberadweg am Schillergarten soll sicherer werden. Nachdem die Stadt durch das Aufstellen der Poller die Autos ausgesperrt hat, will Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn (41, Grüne) die Stelle nun auch für Radfahrer und Fußgänger entschärfen. Deshalb griff er am Mittwoch zur Sprühdose.

Leider kaum zu lesen: Die Sprühaktion von Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn (41, Grüne, l.) ist etwas schiefgegangen ...
Leider kaum zu lesen: Die Sprühaktion von Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn (41, Grüne, l.) ist etwas schiefgegangen ...  © Ove Landgraf

Mit der sollten wie schon am Fährgarten Johannstadt zwei Piktogramme auf den Radweg gesprüht werden.

Die zeigen einen Radfahrer und einen Fußgänger mit Kind und Hund und darunter den Schriftzug: "Rücksicht macht Wege breit".

Das Ziel: Radfahrer und Fußgänger zu gegenseitiger Rücksichtnahme anhalten, damit es nicht mehr zu Zusammenstößen kommt.

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Drei davon gab es zwischen 2018 und 2020.

"Das Piktogramm soll Radfahrern helfen, die Besonderheit des Ortes zu erkennen und ihre Aufmerksamkeit zu schärfen", heißt es aus dem Rathaus.

Während die Sprühaktion bei seinem Vorgänger Raoul Schmidt-Lamontain (44, Grüne) noch geglückt ist, verlief die Farbe bei Kühn so sehr, das auf das zweite Piktogramm verzichtet wurde.

Titelfoto: Ove Landgraf

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