Der Regen spielte mit! Moritzburg Festival: Das etwas andere Eröffnungskonzert

Moritzburg - Regen, na und? Mit dieser Einstellung erlebten Musiker und Besucher am Sonntagabend das Eröffnungskonzert des Moritzburg Festivals, das infolge Hygienekonzept nur unter freiem Himmel ausgetragen werden darf.

Die Musiker auf der überdachten Bühne.
Die Musiker auf der überdachten Bühne.  © Oliver Killig

Die Nordterrasse des Schlosses ist bis 16. August Spielort des Festivals, direkt am Schloss die überdachte Bühne, davor die Stuhlreihen. 

Ein Konzert im Dauerregen, das Publikum in leichten Regencapes, die an der Abendkasse ausgegeben wurden. 

Die Musiker spielten in wechselnden Besetzungen Gitarrenquartette von Mario Castelnuovo-Tedesco und Luigi Bocccherini sowie das Klavierquintett Nr. 2 von Antonín Dvořák. 

Der auf die Regencapes niederprasselnde Regen gab dazu den klanglichen Untergrund. Auf eine Pause wurde angesichts der Witterung spontan verzichtet. 

Mit dem Ende der Musik war auch, als gehörte er dazu, der Regen vorbei. Die Besucher hatten ein schönes Konzert erlebt, musikalisch berührend, in einer Atmosphäre eigener Art, stimmungsvoll und irgendwie herzerwärmend. 

Regen, Capes und schöne Musik - Festivaleröffnung am Moritzburger Schloss.
Regen, Capes und schöne Musik - Festivaleröffnung am Moritzburger Schloss.  © Oliver Killig

Der Blick beim Fortgehen zurück auf das lichtbeschienene Schloss in der Dunkelheit tat sein Übriges. Es scheint, als hätte das Festival den Corona-Beschränkungen eine Spielstätte mit Zukunft abgetrotzt. 

Titelfoto: Oliver Killig

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