Ostsächsische Sparkasse schließt 22 Filialen

Dresden - Immer weniger Kleinfilialen der Ostsächsischen Sparkasse. 

Die Ostsächsische Sparkasse schließt mehrere Kleinfilialen. (Symbolbild)
Die Ostsächsische Sparkasse schließt mehrere Kleinfilialen. (Symbolbild)  © 123rf/Bjoern Wylezich

Durch die Corona-Krise musste die Sparkasse mehrere Filialen vorübergehend dicht machen. Nun teilte die Bank MDR Sachsen mit, dass 22 von ihnen dauerhaft geschlossen bleiben werden.

Dazu zählen unter anderem die Dresdner Kleinfilialen in Hellerau, Klotzsche-Königswald, am Goldenen Reiter und an der TU. 

Einzig die Automaten werden den Standorten erhalten bleiben.

Diese Entscheidung wurde wegen des hohen Kostendrucks durch die Nullzins-Politik und staatliche Regulierungen getroffen, berichtete MDR Sachsen. 

Alleingelassen wird allerdings niemand, schließlich stehen den Kunden noch immer die fahrbaren Sparkassenmobile und die Online-Angebote der Bank zur Verfügung. 

Und vor allem Letzte scheint gut zu funktionieren. Im vergangenen Jahr wurde die Internetseite ganze 26 Millionen mal aufgerufen. Dieses Jahr rechnet man mit ungefähr zwei Millionen Zugriffen mehr - und dabei ist die Sparkassen-App noch nicht mit einberechnet.

Durch die Schließung der Kleinfilialen sollen neue Alternativen bereit gestellt werden. Somit wird es in Geising, Bad Gottleuba und Rabenau bald Selbstbedienungsinseln geben.

Titelfoto: 123rf/Bjoern Wylezich

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