Trübes Wetter vermiest die Filmnächte-Bilanz: "So einen kalten Sommer hatten wir noch nie"

Dresden - Dem Kultstatus der Dresdner Filmnächte kann auch das zweite Corona-Jahr nichts anhaben.

Natürlich lief vor traumhafter Kulisse in diesem Jahr auch der Klassiker "Dirty Dancing".
Natürlich lief vor traumhafter Kulisse in diesem Jahr auch der Klassiker "Dirty Dancing".  © Jürgen Männel

Die Open-Air-Veranstaltung vor Traumkulisse feierte trotz Pandemie ihren 30. Geburtstag. 65.000 Besucher strömten diesen Sommer aufs Gelände vorm Finanzministerium. Einzig das Wetter mimte den Spielverderber.

"So einen kalten Sommer hatten wir noch nie", bilanziert Filmnächte-Urgestein Johannes Vittinghoff (66). "Wäre es trockener und wärmer gewesen, wären die Zuschauerzahlen sicher über 70.000 gegangen."

Trotzdem waren die mehr als hundert Veranstaltungen gut besucht. Rund 1000 Besucher durften pro Event aufs Areal. "Es war zu merken, dass die Leute das gerne wieder annehmen. Herkommen, draußen sein, was erleben", so Vittinghoff.

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So stürmten allein 10.000 Gäste die Familien-Nachmittage. Dabei wurden nicht nur Filme geschaut. Auf dem Asphalt entstand durch Kreidemalerei der Kids das vermutlich größte Bild seiner Art in Europa mit rund 160 Quadratmetern.

2022 stehen jede Menge Konzerte an

Dass die Kulturszene zusammenhält, zeigte sich daran, dass die Scheune mit ihrer legendären Mitsingzentrale auf der Bühne der Filmnächte antrat und Hunderte "Sänger" kamen. Auch Anna Mateur heizte den Massen ein, und beim Comedyslam blieb kein Auge trocken.

Die Filmnächte 2021 sind Geschichte. Natürlich werkeln die Macher schon am Jahr 2022. Die Schatten, die da geworfen werden, lesen sich richtig gut. Allein als Konzert-Acts haben sich schon Silbermond, Seeed, Mark Forster und Deichkind angekündigt.

Titelfoto: Jürgen Männel

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