Dresden gedenkt der Pandemie-Opfer

Dresden - Seit dem vergangenen Frühjahr sind in Dresden mehr als 1000 Menschen an Corona gestorben.

Am Tränenbrunnen kann ab Sonntag auch um Pandemie-Opfer getrauert werden.
Am Tränenbrunnen kann ab Sonntag auch um Pandemie-Opfer getrauert werden.  © Stadt Dresden

Doch auch von fast allen anderen Toten konnten Angehörige nicht angemessen Abschied nehmen.

Die Stadt gedenkt daher am Sonntag den während der Pandemie Verstorbenen.

Das Rathaus hat dafür im Urnenhain Tolkewitz (Wehlener Straße) einen öffentlichen Ort für die Trauer geschaffen.

Viele Todesopfer der Pandemie werden noch immer in das benachbarte Krematorium gebracht.

Ab Sonntag können vor Ort am Tränenbrunnen, an der Rückseite des historischen Krematoriums, Kerzen aufgestellt und Blumen niedergelegt werden.

Die Flaggen am Rathaus sind auf halbmast gehisst. OB Dirk Hilbert (49, FDP) würdigt die Verstorbenen in einer Anzeige in allen Tageszeitungen sowie in einer Ansprache.

Zahlreiche Kirchen laden am Sonntag zum stillen und individuellen Gedenken ein und läuten 15 und 18 Uhr die Glocken.

Titelfoto: Stadt Dresden

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