"Dresden kann auch bunt": CSD-Woche endet heute

Dresden - Beim Abschluss der Aktionswoche zum Christopher Street Day (CSD) sind Tausende Menschen am Samstag durch Dresden spaziert.

Hunderte Teilnehmer versammelten sich am Samstag am Rosa-Luxemburg-Platz.
Hunderte Teilnehmer versammelten sich am Samstag am Rosa-Luxemburg-Platz.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Mit Regenbogenflaggen ausgestattet, demonstrierten sie bei bestem Wetter für die Rechte unter anderem von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender.

Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmenden gegen Mittag auf 4000. "Das kann sich aber jederzeit ändern", sagte ein Polizeisprecher. Für den Abend war eine große Abschlussparty geplant.

Ronald Zenker vom Verein CSD Dresden sagte, dass die Woche bislang sehr gut angenommen worden sei. "Wir hatten schon viel Spaß, auch mit den Corona-Regeln hat alles gut geklappt."

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Durch den Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei der Bahn gab es zwar für den Samstag einige Absagen, da viele Menschen Probleme hätten, nach Dresden zu kommen. "Wir rechnen insgesamt aber mit 7000 bis 10.000 Menschen."

In anderen Städten wie Köln sei der CSD zwar deutlich größer, aber darauf komme es den Organisatoren nicht an, sagte Zenker. "Wir wollen etwas für die Stadt tun und ein Zeichen aussenden: Dresden kann auch bunt."

Die Teilnehmer wollen für die Rechte unter anderem von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender demonstrieren.
Die Teilnehmer wollen für die Rechte unter anderem von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender demonstrieren.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Mit dem Christopher Street Day (CSD) - International oft "Pride" (engl. für Stolz) genannt - wird vielerorts an Ereignisse im Jahr 1969 in New York erinnert: Polizisten stürmten damals die Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street und lösten einen mehrtägigen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen aus.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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