Dresden schafft keine zeitnahe Kontaktverfolgung mehr

Dresden - Das Gesundheitsamt Dresden schafft in der Corona-Pandemie derzeit keine zeitnahe Kontaktverfolgung mehr.

Die Betroffenen selbst müssen sich künftig eigenverantwortlich um die Kontaktverfolgung kümmern. (Symbolbild)
Die Betroffenen selbst müssen sich künftig eigenverantwortlich um die Kontaktverfolgung kümmern. (Symbolbild)  © Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/dpa

Die Betroffenen sollten sich deshalb auf der Internetseite www.dresden.de/corona informieren und verantwortlich agieren, teilte die Stadt am Freitag mit. Die Seite werde täglich mehrmals aktualisiert und liste alle wichtigen Informationen auf.

"Es wäre daher gut, wenn der Freistaat Sachsen wie in der Vergangenheit ebenfalls Personal an die kommunalen Gesundheitsämter abstellt", sagte die für den Gesundheitsbereich zuständige Bürgermeisterin Kristin Klaudia Kaufmann.

Für Dresden wären dies 40 Personen, die schon einmal bei der Stadt gewesen, eingearbeitet und damit sofort einsetzbar seien.

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Vor einer Woche hatte bereits der Landkreis Zwickau mitgeteilt, dass eine lückenlose Kontaktnachverfolgung nicht mehr möglich sei.

Wer mit einer später positiv getesteten Person Kontakt hatte, erfahre dies in der Regel nicht mehr vom Gesundheitsamt, sondern vom Betroffenen selbst oder über die Corona-Warn-App, hatte der Landrat Christoph Scheurer (65, CDU) gesagt.

Titelfoto: Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/dpa

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