"Weiße Flecken" im Internet: 22 Millionen Euro für weitere Anschlüsse

Dresden - In Dresden werden 22 Millionen Euro investiert, um 6000 bislang unterversorgte Haushalte mit ultra-schnellem Internet auszustatten. Am Donnerstag wurden die Verträge mit Vodafone unterschrieben.

Der Glasfaser-Chef von Vodafone, Rolf-Peter Scharfe (l.), und Bürgermeister Peter Lames unterzeichneten gestern die Kooperation.
Der Glasfaser-Chef von Vodafone, Rolf-Peter Scharfe (l.), und Bürgermeister Peter Lames unterzeichneten gestern die Kooperation.  © Holm Helis

90 Prozent der Summe sind Fördergelder. Vodafone setzte sich in einer europaweiten Ausschreibung durch. Für Telekommunikationsunternehmen rechnet sich der Ausbau auf eigene Kosten nicht.

Als unterversorgt gelten Haushalte, bei denen nicht mindestens 30 Mbit/s Bandbreite möglich sind. 

"Wir können nun Tausenden Haushalten helfen, Tausende weitere warten, es liegt viel Arbeit vor uns", so der zuständige Bürgermeister Peter Lames (56, SPD).

Wichtig: Gebaut wird ab 2021, schon nächste Woche erhalten die betroffenen Adressen jedoch Post über die Pläne. 

Hintergrund: Wer (als Hauseigentümer) bis Mitte November entsprechende Verträge abschließt, zahlt keine Erschließungskosten auf seinem Grundstück.

Titelfoto: Holm Helis

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