Das Jubiläum des Dixieland Festivals soll ganz groß gefeiert werden

Dresden - Das Internationale Dixieland Festival Dresden präsentiert 2021 mit einjähriger Verspätung wegen Corona zum Goldjubiläum "das Beste aus 50 Jahren".

Joachim Schlese, Chef des Internationalen Dixieland Festivals, steht auf einem Schiff der Sächsischen Dampfschifffahrt. Darauf ist noch etwas in diesem Jahr geplant.
Joachim Schlese, Chef des Internationalen Dixieland Festivals, steht auf einem Schiff der Sächsischen Dampfschifffahrt. Darauf ist noch etwas in diesem Jahr geplant.  © DPA/Robert Michael

Wie die Veranstalter am heutigen Mittwoch ankündigten, gibt es "ein Wiedersehen mit Weltstars und Publikumslieblingen" wie Cynthia Sayer & Her Joyride Band aus den USA, Gunhild Carling & Family aus Schweden und der Moscow Ragtime Band aus Russland. Zudem debütieren "Neulinge mit Weltruf", darunter die Pugsley Buzzard Band & The Swamp Horns aus Australien.

Vom 16. bis 23. Mai 2021 werden 41 Bands aus zehn Ländern erwartet. Insgesamt sind 46 Veranstaltungen geplant, zehn davon eintrittsfrei. 

Die Organisatoren kündigten insgesamt rund 252 Stunden Musik an. 

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Trotz der Corona-bedingten "Nullrunde" 2020 schätzen die Organisatoren die Zukunft des Festivals als "angemessen aussichtsreich" ein. 

Es gebe bei Partnern und Publikum durchweg "positive Resonanz und großzügige Unterstützung".

Dixieland-Festival fiel in diesem Jahr nicht komplett aus

Blick auf einen Wagen bei der Dixieland-Parade.
Blick auf einen Wagen bei der Dixieland-Parade.  © Steffen Füssel

In diesem Jahr gab es ein Mini-Festival

"Kein Dixieland 2020 war keine Option für uns", sagte Festivalgründer und -leiter Joachim Schlese. So fand auf der Seebühne im Ostra-Areal ein Konzertabend statt.

Für den 19. September kündigte er zudem noch eine abendliche Riverboat-Fahrt "mit gutem Jazz" auf der Elbe an - als ein "kleines Stück vom Dixieland-Festival".

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Das Festival fand 1971 erstmals im Dresdner Kulturpalast statt und avancierte schon wenige Jahre später zum größten Festival für Oldtime-Jazz in Europa. 

Da viele Konzerte unter freiem Himmel stattfinden, zählen die Veranstalter jedes Jahr mehrere Hunderttausend Besucher.

Titelfoto: Steffen Füssel

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