Flockenwirbel hüllt Dresden ein: Endlich Schnee-Spaß in der Stadt

Dresden - Ein Wintermärchen! Die Schneefreuden lockten am Dienstag nicht nur Kinder zum Rodeln und Schneemannbauen vor die Tür. Auch viele Erwachsene freuten sich über eine Abwechslung im Lockdown-Alltag.

An der Elbe bauten nicht nur die Kleinen Schneemänner.
An der Elbe bauten nicht nur die Kleinen Schneemänner.  © Norbert Neumann

Kurz vor 7 Uhr maß die Flockendecke sogar in Dresden drei Zentimeter. Nach mehreren (fast) schneelosen Wintern erbarmte sich Frau Holle und schüttete noch ein paar Zentimeter drauf.

Der Rodelhang im Großen Garten war schon zum Vormittag bevölkert. Die ersten Schneemänner wuchsen an der Elbe und überall, wo die Schneeschicht es hergab.

Richtig zu tun hatte der Winterdienst: 4 Uhr startete er mit 50 Arbeitskräften und 42 Fahrzeugen und war bis 21 Uhr im Einsatz.

Das macht Spaß: Elisa Sommer (36) zieht Kalina (3) und Tialda (5) auf dem Schlitten durch den Großen Garten.
Das macht Spaß: Elisa Sommer (36) zieht Kalina (3) und Tialda (5) auf dem Schlitten durch den Großen Garten.  © Eric Münch
Stephanie Scheffler (33) turnt mit einem Schneemann im Großen Garten.
Stephanie Scheffler (33) turnt mit einem Schneemann im Großen Garten.  © Eric Münch

Tief "Dimitrios" brachte den Schneesegen, der in den nächsten Tagen zum Schneeregen wird. Tagsüber schauert es hin und wieder nass. Doch nachts fallen die Temperaturen unter null. "Da kann es auch wieder schneien", so Kathleen Hickmann (33) vom Wetterdienst in Leipzig.

Die Aussichten bleiben winterlich: Ab Donnerstag soll es in höheren Lagen im Erzgebirge und in der Lausitz noch einmal zehn bis 20 Zentimeter Neuschnee geben. Zum Wochenende zeigt sich dann Hoch "Bozena".

Es zieht die Wolkengardine beiseite, bringt Sonne und Minusgrade, die nachts auf bis zu minus sieben Grad sinken.

Titelfoto: Norbert Neumann

Mehr zum Thema Dresden Wetter:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0