Kalte "Gisela" macht Sachsen nass: Dauerregen, steigende Pegel, und sogar Schnee fällt!

Dresden/Oberwiesenthal/Pulsnitz - Der Herbst grüßt Sachsen mit einem Wintereinbruch. Unter der Schneefallgrenze wurde der erste flockige Gruß zu Dauerregen. Den Nässe-Rekord feierte Pulsnitz. Tief "Gisela" hat weiterhin Reserven.

In Chemnitz wütete Tief "Gisela".
In Chemnitz wütete Tief "Gisela".  © Kristin Schmidt

Wie sanft gezuckert sah es am gestrigen Mittwoch auf dem Fichtelberg (1215 Meter) aus. Eine ein bis zwei Zentimeter dicke Schneedecke legte sich in Höhen über 900 Meter auf die Landschaft, bei Temperaturen um 0 Grad. Auch in Zinnwald fiel noch Schneeregen. 

In niedrigeren Landstrichen ließ "Gisela" es gießen. In der Lebkuchenstadt Pulsnitz fielen 54 Liter/Quadratmeter in 15 Stunden. Die meisten Gemeinden in der Lausitz erreichten um die 50 Liter in diesem Zeitraum. Das Flüsschen Schwarze Schöps (Lausitz) erreichte gar die Warnstufe 2.

Auch in Dresden schüttete es bei kühlen 8 Grad über Stunden, der Elbpegel kletterte innerhalb von 24 Stunden am Mittwoch um einen halben Meter auf 1,85 Meter (13 Uhr). 

Die Feuerwehr eilte zu einem umgestürzten Baum und einigen Kellern, in die Wasser gelaufen war.

Keine Besserung in Sicht

Auf dem Fichtelberg zeigte sich die erste Schneedecke.
Auf dem Fichtelberg zeigte sich die erste Schneedecke.  © imago images/Bernd März

Sobald wird sich das nicht ändern. 

Hoch "Otmar" hält sich von der feuchtkalten "Gisela" lieber fern und lässt die Sonne über Skandinavien scheinen.

Titelfoto: Montage: Kristin Schmidt, imago images/Bernd März

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