Überspülte Straßen, Blitzeinschläge und mehr: Gewitterfront "Sylvia" hält Retter auf Trab!

Dresden - Tief "Sylvia" fegte am Samstagabend über Sachsen hinweg und sorgte für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Doch die Dame kann noch mehr: Sie wird uns noch ein paar Tage "unterhalten".

In Dresden-Laubegast stürzten Teile eines Baumes auf ein Auto.
In Dresden-Laubegast stürzten Teile eines Baumes auf ein Auto.  © Roland Halkasch

Von West nach Ost zog die Unwetterfront mit Sturm, Gewittern und starken Regengüssen. In Dresden-Hosterwitz wurden beispielsweise 24 Liter/pro Quadratmeter Niederschlag gemessen. 

Nur wenige Kilometer von hier, an der Hermannstädter Straße in Laubegast, stürzten Teile eines Baumes auf ein geparktes Auto. Die Feuerwehr beseitigte das Hindernis.

"Wir hatten im Raum Dresden rund 20 Unwettereinsätze, zum Glück nichts dramatisches", so ein Sprecher aus der Leitstelle. 

Doch auch in der Region hat "Sylvia" gewütet. In Wilsdruff kippte an der Heimgasse am frühen Abend ein Baum gegen ein Wohnhaus. 

An der Sachsdorfer Straße mussten die Kameraden mit der Drehleiter abgeknickte Äste entfernen.

Zahlreiche Schäden in der Lausitz

In Dittersbach schlug der Blitz in ein Dach ein.
In Dittersbach schlug der Blitz in ein Dach ein.  © Lausitznews/Stefano Nostritz

In Dittersbach auf dem Eigen (Lausitz) schlug der Blitz in einen Dachstuhl ein. Die Feuerwehr löschte mit 50 Kameraden den Brand. Verletzt wurde niemand. 

Auch in Großschönau brannte ein Dachstuhl, ausgelöst durch einen Blitz. In Seifhennersdorf wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr am Samstag um 19.20 Uhr in die Warnsdorfer Straße alarmiert. 

Starkregen hatte den Gehweg unter- und die Straße mit Schlamm überspült. Bei den Aufräum- und Sicherungsarbeiten war die Straße zeitweise voll gesperrt. 

In Oderwitz drehte "Sylvia" zahlreichen Haushalten das Licht aus. Sie hatte einen Blitz direkt in einen Strommast gesendet. 

Eine "Straßensperre" gab es in Löbau an der Georgewitzer Straße durch einen umgekippten Baum.

Kaum Hoffnung auf Besserung in dieser Woche

In Seifhennersdorf überspülte der Regen eine Straße.
In Seifhennersdorf überspülte der Regen eine Straße.  © LausitzNews/Philipp Mann

Grund zum Aufatmen gibt es nicht. 

Hoch "Utz" hat ohnehin aufgegeben und "Valentin" ist noch nicht "geboren". Also zeigt uns "Sylvia" weiterhin die feucht-kühle Schulter (TAG24 berichtete). 

Am morgigen Dienstag wird es stürmisch, teilweise bis zu 60 Kilometer pro Stunde (auf dem Fichtelberg bis zu 85 km/h). 

Mit Schauern ist die ganze Woche über zu rechnen. Die Temperaturen fallen auf 20 bis 22 Grad.

Titelfoto: Lausitznews/Philipp Mann, Roland Halkasch

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