Corona-Krise: Wie geht es jetzt den Reisebüros?

Dresden - Reisewarnungen, Einreisesperren, geschlossene Sehenswürdigkeiten. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen die Reisebranche derzeit mit voller Wucht.

René Wächtler (42), Lea Weigmann (23), Johanna Schilling (30, v.l.) und die anderen Mitarbeiter bei Eberhardt Travel haben derzeit alle Hände voll zu tun.
René Wächtler (42), Lea Weigmann (23), Johanna Schilling (30, v.l.) und die anderen Mitarbeiter bei Eberhardt Travel haben derzeit alle Hände voll zu tun.  © Petra Hornig

Das bekommt auch Reiseveranstalter Eberhardt Travel (Hauptsitz Kesselsdorf) zu spüren. "Die aktuelle Lage ist prekär", sagt Prokuristin Sylvia Lorenz (39). Jeden Tag kämen neue Länder hinzu, die Einreisesperren verhängen. 

"Wir haben einen Krisenstab und sobald wir Informationen haben, geben wir die an die Kunden weiter", sagt sie. Die erhalten dann ihr Geld zurück oder buchen gleich auf den Herbst oder nächstes Jahr um. Oftmals wird dabei auch von einer Auslandsreise auf einen Urlaub in Deutschland umgebucht.

"Es gibt aber auch kleine Lichtblicke", sagt Lorenz. So sei am gestrigen Freitag eine Gruppe auf die Seychellen gereist. "Es gibt Kunden, die wollen normal weiterleben und in den Urlaub fahren." 

Man sage geplante Reisen auch deshalb erst dann ab, wenn die Behörden einen Einreisestopp verhängen. Der helfe auch wirtschaftlich, weil dann nicht nur die Kunden ihr Geld zurückbekommen, sondern auch der Reiseveranstalter. 

Prokuristin Sylvia Lorenz (39) will den Kunden Zuversicht geben.
Prokuristin Sylvia Lorenz (39) will den Kunden Zuversicht geben.  © Jeanette Koch

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