Der nächste bitte! "Silicon Saxony" wächst und wächst

Dresden - Das "Silicon Saxony" boomt! Mit Chiphersteller-Riesen wie Globalfoundries, Infineon, Bosch und Co. ist Dresden der größte Mikroelektronik-Standort Europas und fünftgrößter der Welt.

Auch die Fahnen des börsennotierten Technologiekonzerns Jenoptik (Sitz in Jena) wehen bald im "Silicon Saxony".
Auch die Fahnen des börsennotierten Technologiekonzerns Jenoptik (Sitz in Jena) wehen bald im "Silicon Saxony".  © DPA / Jan-Peter Kasper

Mit naher Autobahn und Airport verfügt der Norden der Stadt über eine gute Infrastruktur. Auch Hochschulen und Forschung sind angesiedelt.

"In Dresden ist die Zukunft zu Hause", lobte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (49, FDP) das Zusammenspiel zahlreicher Unternehmen, Institute und Start-ups.

Und es werden immer mehr: Der Photonik-Technologiekonzern Jenoptik rüstet Chipfabriken aus, siedelt sich im Norden an. 2022 will die Firma eine Reinraumfabrik bauen, auf einem Grundstück (2,5 Fußballfelder groß) am Airport-Park.

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Die Produktion soll 2025 starten. Vodafone will in Kürze ein globales Kompetenz-Zentrum für Forschung und Entwicklung in Dresden bauen.

Bis zu 200 Forscher werden hier die Zukunftstechnologien 5G und 6G weiterentwickeln und Anwendungen beim autonomen Fahren und vernetzter Landwirtschaft vorantreiben.

Auch US-Chip-Gigant Intel liebäugelt mit Dresden als Standort für neue Fabriken.

Laut Wirtschaftsministerium stieg die Zahl der Mitarbeiter im Silicon Saxony kontinuierlich: 2011 gab es rund 51.000 Beschäftigte in der Mikroelektronik im Freistaat, heute sind es bereits mehr als 70.500 in etwa 2500 Unternehmen.

Titelfoto: DPA / Jan-Peter Kasper

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