Dresdner Tourismusbranche blickt recht optimistisch in Richtung Advent

Dresden - Besuchergruppen im Zwinger, Gästescharen vor Schloss und Oper: Der Tourismus in Dresden kommt sichtbar wieder in Bewegung. Die Branche, der Corona stark zugesetzt hat, spürt einen Aufwind. Mit Blick auf den Advent und den Jahreswechsel kommt zaghaft Vorfreude auf bei Gastwirten und Hotelmanagern.

Scharen von Touristen strömten am Sonnabend in den Zwinger, um die Schönheit des barocken Bauwerkes zu bewundern.
Scharen von Touristen strömten am Sonnabend in den Zwinger, um die Schönheit des barocken Bauwerkes zu bewundern.  © Thomas Türpe

"Das Weihnachtsgeschäft läuft gut an. Wir freuen uns sehr über die Ankündigung, dass es dieses Jahr wieder Weihnachtsmärkte geben soll", sagt Axel Klein (52), der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) Sachsen.

Johannes Lohmeyer (57) rechnet als Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes Dresden im Dezember mit Übernachtungs- und Umsatzzahlen, die den normalen Vorjahren entsprechen.

"Vorausgesetzt, es werden kurzfristig nicht die Vorgaben der Corona-Schutz-Verordnungen verschärft und Veranstaltungen deswegen abgesagt", so Lohmeyer.

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Der Hotelier berichtet, dass sich coronabedingt das Buchungsverhalten der Gäste drastisch verändert hat.

Johannes Lohmeyer ist Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbands Dresden.
Johannes Lohmeyer ist Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbands Dresden.  © Thomas Türpe

Es wird jetzt ganz kurzfristig und nicht mehr Wochen oder Monate im Voraus gebucht. Johannes Lohmeyer: "Das macht die Personal- und Arbeitsplanung für uns sehr schwer. Die Betriebe müssen extrem flexibel sein."

Titelfoto: Thomas Türpe

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