Nach drei Jahren Leerstand: Neue Hoffnung für das Bräustübel am Körnerplatz

Dresden - Kehrt in das Bräustübel am Körnerplatz bald neues Leben ein? Nach fast drei Jahren Leerstand sind die Chancen dafür so gut wie lange nicht. Sogar Geld steht bereit, um mit den ersten Sanierungsarbeiten zu beginnen.

Das Bräustübel steht wohl nicht mehr lange leer.
Das Bräustübel steht wohl nicht mehr lange leer.  © Eric Münch

Wie das Rathaus auf TAG24-Nachfrage mitteilte, wurden dafür bereits vor Verhängung der Haushaltssperre 65. 000 Euro gesichert. 

Damit sollen Fluchtwege, Absturzsicherungen sowie andere Brand- und Arbeitsschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Die sind für einen sicheren Betrieb vorgeschrieben. 

Der Haken: Das Obergeschoss kann auch danach nur eingeschränkt genutzt werden, weil sich keine oder nur wenige Personen dort aufhalten dürfen.

Um das zu ändern, sei eine Grundinstandsetzung des Gebäudes nötig, die laut eines Gutachtens noch einmal mindestens 75 .000 Euro kosten wird. 

Während dafür auf absehbare Zeit wohl kein Geld da ist, sollen die ersten Maßnahmen in Kürze beginnen. 

Weil die Firmen noch beauftragt werden müssen, gibt es dafür aber noch keinen Zeitplan.

Nutzung des Bräustübels noch unklar

Bei der künftigen Nutzung sind ebenfalls noch viele Fragen offen. 

Langfristig soll das Gebäude an einen Nutzer vermietet und dafür eine Ausschreibung durchgeführt werden. Ob bis dahin eine Zwischennutzung möglich ist, beispielsweise durch die Märchenschau aus der Yenidze, könne erst entschieden werden, wenn das Brandschutzkonzept vorliegt.

"Daraus werden sich die Rahmenbedingungen ergeben. Erst wenn diese bekannt sind, können auch potenzielle Nutzer entscheiden, ob die Räume für sie interessant sind", teilt das Rathaus mit.

Titelfoto: Eric Münch

Mehr zum Thema Dresden Wirtschaft:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0