Vonovia und Deutsche Wohnen: Was bedeutet die geplante Mega-Fusion für Dresden?

Dresden - Die Wohnungsgiganten Vonovia und Deutsche Wohnen wollen deutschlandweit fusionieren.

Welche Folgen hätte eine Fusion von Vonovia und Deutsche Wohnen zum Beispiel für Prohlis? Die Stadt will das prüfen.
Welche Folgen hätte eine Fusion von Vonovia und Deutsche Wohnen zum Beispiel für Prohlis? Die Stadt will das prüfen.  © Thomas Türpe

Aktuell wird dabei vor allem auf Berlin geschaut. Doch beide Unternehmen sind in Dresden noch mächtiger. Das Rathaus prüft daher die Folgen einer möglichen Fusion.

Nach letzten Zahlen besitzt die Vonovia in Dresden rund 38.700 Wohnungen, die Deutsche Wohnen 6800. Der Anteil an gemeinsamen Mietwohnungen im Markt läge in Dresden bei etwa 18 Prozent, in Berlin bei 9 Prozent.

"Aus wohnungspolitischer Sicht löst dies bei uns ein gewisses Unbehagen aus. Inwieweit dieses Unbehagen in politische oder rechtliche Aktivitäten mündet, werden wir nach der Analyse entscheiden. Für diese Analyse werden wir sicherlich auch juristische und wohnungswirtschaftliche Expertise einholen", sagt OB Dirk Hilbert (49, FDP).

Verspürt ein gewisses "Unbehagen" beim Gedanken an die Mega-Fusion: OB Dirk Hilbert (49, FDP).
Verspürt ein gewisses "Unbehagen" beim Gedanken an die Mega-Fusion: OB Dirk Hilbert (49, FDP).  © Holm Helis

So soll unter anderem geprüft werden, wie sich die Situation in einzelnen Stadtteilen und Wohngebieten darstellt.

Titelfoto: Thomas Türpe/Holm Helis

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