Dresdens hässlichste Straße wird endlich grün!

Dresden - Eigentlich ist die Prager Straße der zentrale Eingang in die Stadt. Doch die Seitenstraße zwischen dem Hotel Pullman und der Reitbahnstraße wurde bisher übergangen. Beton, Asphalt, Staub, Trampelpfade und wild geparkte Autos dominierten. So will das Rathaus Dresdens hässlichste Straße in einen "Grünen Bogen" verwandeln.

Frühestens ab 2023 soll sich diese Seitenstraße der "Prager" laut Baubürgermeister Stephan Kühn (41, Grüne) in einen "Grünen Bogen" verwandeln.
Frühestens ab 2023 soll sich diese Seitenstraße der "Prager" laut Baubürgermeister Stephan Kühn (41, Grüne) in einen "Grünen Bogen" verwandeln.  © Petra Hornig

"Aktuell ist hier alles 'Rückseite', sowohl baulich als auch von den Nutzungen. Mit dem 'Grünen Bogen' wollen wir die Fläche deutlich beleben. Auch die Läden hier werden sich entwickeln", sagt Baubürgermeister Stephan Kühn (41, Grüne).

Konkret geplant sind 44 neue Bäume. Das alte Asphalt-Band kommt weg, ein neuer zentraler Quartiersplatz entsteht, ein Pavillon ist geplant. Grünflächen und Spielangebote folgen.

Aktuell startet der zweite Teil der Bürgerbeteiligung, die erstmals auf konkreten Planungen aufbaut.

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Bis 20. Juli können Meinungen und Hinweise in einer Online-Befragung unter www.dresden.de/gruenerbogen abgegeben werden. Danach wird weiter geplant.

Aktuell eine der größten Herausforderungen: Dreieinhalb Meter unter der Straße verläuft eine Tiefgarage. Um dennoch auch größere Bäume pflanzen zu können, sollen diese auf erhöhte Rasenflächen gepflanzt werden.

Bäume, Bänke und ein Pavillon: So könnte der Park an der "Prager" künftig aussehen.
Bäume, Bänke und ein Pavillon: So könnte der Park an der "Prager" künftig aussehen.  © UKL Landschaftsarchitekten

Gebaut wird frühestens ab 2023. Die Kosten liegen im Millionenbereich.

Titelfoto: Bildmontage: Petra Hornig (2) & UKL Landschaftsarchitekten

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