Dresdens Schüler dürfen mitplanen: Neuer Brunnen für den Ferdinandplatz

Dresden - Das ist DIE Chance für Dresdens kleine Künstler und Hobbyarchitekten, sich im Stadtbild zu verewigen! Das Rathaus lädt die Schüler der Stadt ein, ein Motiv für den Brunnen zu entwerfen, der am Neuen Verwaltungszentrum am Ferdinandplatz entstehen wird.

So soll der Brunnen aussehen. Im Boden wird der Siegerentwurf des Wettbewerbs in Mosaiktechnik realisiert. (Visualisierung)
So soll der Brunnen aussehen. Im Boden wird der Siegerentwurf des Wettbewerbs in Mosaiktechnik realisiert. (Visualisierung)  © Rehwaldt Landschaftsarchitekten

Konkret geht es dabei um die Oberflächen, die später einmal mit Wasser bedeckt sein werden. Auf denen wird der Siegerentwurf in Mosaiktechnik realisiert. Der übrige Brunnen soll aus hellem Naturstein bestehen und in Anlehnung an den historischen Gänsediebbrunnen eine annähernd runde Form haben.

"Die Verwaltung der Zukunft soll ein einladender Ort sein, an dem Verwaltung, Bürger und Politik miteinander ins Gespräch kommen", sagt Baubürgermeister Stephan Kühn (42, Grüne). Deshalb sollen bei der Gestaltung junge Menschen direkt mit einbezogen werden.

Startschuss für den Wettbewerb ist ein Workshop am kommenden Samstag von 10 bis 15 Uhr im ZfBK - Zentrum für Baukultur Sachsen im Kulturpalast. Dort können interessierte Kinder und Jugendliche die Aufgabenstellung und die Vorlage zum Malen, Zeichnen oder Basteln abholen und sich erklären lassen. Wer lieber allein kreativ werden will, kann die Unterlagen unter www.dresden.de/brunnen-wettbewerb herunterladen.

Baubürgermeister Stephan Kühn (42, Grüne) will Dresdens Schüler in die Gestaltung einbeziehen.
Baubürgermeister Stephan Kühn (42, Grüne) will Dresdens Schüler in die Gestaltung einbeziehen.  © Holm Helis

Abgabetermin für die Vorschläge ist der 19. August von 13 bis 18 Uhr im ZfBK. Im Anschluss werden alle Einreichungen in einer Ausstellung präsentiert. Am letzten Ausstellungstag am 27. August wird von einer Jury der Siegerentwurf gekürt.

Titelfoto: Montage: Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Holm Helis

Mehr zum Thema Dresden: