Dresdens Soforthilfe: Jeder zehnte Antragsteller kriegt kein Geld

Dresden - Mit zehn Millionen Euro "Corona-Soforthilfe" greift Dresden betroffenen Kleinstunternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern mit je 1000 Euro unter die Arme. 

Dr. Robert Franke, Chef Wirtschaftsförderung, stellt Schilder für Anträge auf Soforthilfe wegen der Corona-Krise auf.
Dr. Robert Franke, Chef Wirtschaftsförderung, stellt Schilder für Anträge auf Soforthilfe wegen der Corona-Krise auf.  © Petra Hornig

13.000 Anträge sind eingegangen. Doch dabei gab es Unregelmäßigkeiten.

Knapp zehn Prozent, also sozusagen fast jeder zehnte Antrag, sind laut Wirtschafts-Chef Robert Franke (42) wahrscheinlich "nicht förderfähig". 

Aber: "Bislang ist uns kein groß angelegter Betrugsfall bekannt."

Und weiter: "Da Anträge postalisch mit Unterschrift eingereicht werden müssen, reduziert sich die Gefahr, Opfer perfider Cyberkriminalität zu werden."

Jedoch gibt es doppelt eingereichte Anträge und Nachfragen zu einzelnen Anträgen, etwa weil immer klar sein muss, dass Unternehmen in Dresden ansässig sind. 

Aktuell gilt ein Annahmestopp, da bei 10.000 Anträgen das Geld theoretisch aufgebraucht ist. 

Da aber einzelne Hilfen wohl nicht bewilligt werden, kommen auch spätere Anträge zur Auszahlung. 

Titelfoto: Petra Hornig

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