Bus-Ärger geht weiter: Eltern machen Druck

Dresden - Der Bus-Ärger im Dresdner Westen geht weiter: Nach dem Statement der Stadt Dresden zu Verspätungen und übervollen Bussen (TAG24 berichtete) sind die Eltern und Mitglieder der "Interessengemeinschaft Schulbus" (IG) sauer.

Im Dresdner Westen gibt's Ärger mit dem Schulbus-Service.
Im Dresdner Westen gibt's Ärger mit dem Schulbus-Service.  © Holm Helis

"Die Probleme sind bei Weitem nicht aus der Welt, geschweige denn abgestellt", sagt IG-Sprecher Mirco Pötzsch (34). 

"Erst vor zwei Tagen war einer der Busse wieder derartig überfüllt, dass zwei Kinder an der Haltestelle stehen gelassen werden mussten. Dass die DVB, wo wir die Abokarten der Kinder bezahlen, und das zuständige Subunternehmen die Stadt vorschieben und die Stadt keine konkreten Lösungen bringt, ist wirklich dürftig." 

Die Eltern fordern eine engere Taktung der Linien 91 und 93 sowie größere Busse.

Unterstützung kommt derweil von der Stadtratsfraktion der Linken. "Die Zustände sind für die Schülerinnen und Schüler unhaltbar." 

Linken-Stadträtin Katharina Hanser (36).
Linken-Stadträtin Katharina Hanser (36).  © Thomas Türpe
IG-Schulbus-Sprecher Mirco Pötzsch (34).
IG-Schulbus-Sprecher Mirco Pötzsch (34).  © Holm Helis

"Der Takt der Buslinien muss verdichtet werden. Ich werde mich für eine finanzielle Absicherung der für den Schulweg notwendigen Busse einsetzen", sagt Stadträtin Katharina Hanser (36). 

Titelfoto: Thomas Türpe/Holm Helis

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