Dresdner Weihnachts-Circus: Zoo-Pinguine haben zwei neue Paten

Dresden - Im feinen schwarz-weißen Frack watscheln Giesela und Mario zu ihren Paten. Angelockt von einem Eimer voller frischer Fische buhlen die beiden Humboldtpinguine im Dresdner Zoo um die Gunst ihrer Namensvetter - den Direktoren Giesela (71) und Mario Müller-Milano (72) vom 25. Dresdner Weihnachts-Circus.

Zeigt stolz seine Patenurkunde: Zirkusdirektor Mario Müller-Milano (72).
Zeigt stolz seine Patenurkunde: Zirkusdirektor Mario Müller-Milano (72).  © Steffen Füssel

"Es ist die zehnte Tierpatenschaft, die unser Circus für ein Jahr übernimmt", sagt Mario Müller-Milano. Seine Frau Giesela wagt sich im Gehege unter die zehn wendigen Pinguine, die an der Küste Chiles heimisch sind.

Jungvogel Siggi lässt sich genüsslich von Frau Direktor die Brust kraulen. "Das Mädel wurde mit der Hand aufgezogen. Deshalb ist es so zutraulich", weiß Ralf Leidel (73), Vereins-Präsident der Dresdner Zoo Freunde (450 Mitglieder).

1200 Euro kostet die Tierpatenschaft für die beiden Frackträger. Aras, Leistenkrokodil, Zwergesel, Shetland-Pony, Riesenkänguru, Elefant, Kamel und Löwe hatten Müller-Milanos schon "unter Vertrag".

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"Das Patengeld wird nicht verfüttert, sondern fließt in die Gestaltung und Erhaltung der Anlagen", so Leidel. "Durch die über 500 Paten - Privatpersonen und Unternehmen - kommen so zwischen 40.000 und 50.000 Euro im Jahr zusammen."

Giesela Müller-Milano (71) krault Pinguin Siggi die Brust - erst gab's natürlich frischen Fisch.
Giesela Müller-Milano (71) krault Pinguin Siggi die Brust - erst gab's natürlich frischen Fisch.  © Steffen Füssel
Zehn Humboldtpinguine leben im Dresdner Zoo.
Zehn Humboldtpinguine leben im Dresdner Zoo.  © Steffen Füssel

Pinguine, Erdmännchen, Faultiere und Koalas sind besonders beliebt. Bei Watussirindern oder auch Tamanduas (kleine Ameisenbären) sind Paten eher Mangelware. Wer das ändern will - Infos zu Tierpatenschaften: zoofreunde-dresden.de

Titelfoto: Steffen Füssel

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