Dresdner Zoo trauert um zwei verstorbene Bewohner

Dresden - Trauer im Dresdner Zoo: Das erst wenige Tage alte und noch namenlose Faultierbaby ist tot. 

Nicht genug Milch von der Mutter? Das Faultierbaby wurde tot aufgefunden,
Nicht genug Milch von der Mutter? Das Faultierbaby wurde tot aufgefunden,  © Facebook/Zoo Dresden

Möglicherweise habe das Muttertier Marlies nicht ausreichend Milch produzieren können, teilte der Zoo am Dienstag mit. Faultiere verbringen die ersten Lebensmonate liegend auf dem Bauch der Mutter. 

Dort hatten die Dresdner Pfleger es auch gesehen und Schmatzgeräusche beim Säugen vernommen, hieß es. 

Dann aber habe das männliche Jungtier plötzlich neben der Mutter gelegen und geschwächt gewirkt. Trotz Fütterung mit Ersatzmilch konnte es nicht mehr gerettet werden.

Einen Verlust gab es zudem im Terrarium. Hier fanden Pfleger am Montag einen Chinesischen Riesensalamander tot in seiner Anlage. 

Er lebte seit Dezember 2001 im Zoo Dresden und entstammte einer Nachzucht. 

Die Tiere können bis zu eineinhalb Meter lang werden. 

Auch der Chinesische Riesensalamander wurde tot in seiner Anlage entdeckt.
Auch der Chinesische Riesensalamander wurde tot in seiner Anlage entdeckt.  © Facebook/Zoo Dresden

Das Salamanderweibchen in Dresden brachte es auf 127 Zentimeter Länge und zuletzt ein Gewicht von 28 Kilogramm auf die Waage.

Titelfoto: Facebook/Zoo Dresden

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