DVB-Warnstreik: Stop-and-go ins Büro

Dresden - Verwaiste Haltestellen, verstopfte Straßen, nasse Fußgänger und Radler: Der gestrige Streiktag kostete Tausende Berufspendler gute Nerven.

Alle Bahnen standen am Donnerstag bis 19 Uhr still.
Alle Bahnen standen am Donnerstag bis 19 Uhr still.  © dpa/Sebastian Kahnert

Bis 19 Uhr waren Hunderte DVB-Fahrer im Warnstreik, standen Bahnen still. Die wenigen fahrenden Busse von Subunternehmen waren teils überfüllt. Vor allem zu Stoßzeiten allgemeines Chaos auf den Straßen.

Stoßstange an Stoßstange stauten sich Autos auch in Nebenstraßen. Radfahrer kamen zwar besser durch, mussten sich aber im Dauerregen quälen.

"Für uns verlief der Streik sehr erfolgreich. Aber wir streiken ja nicht gerne, wollen am Verhandlungstisch einen Kompromiss erzielen", so ver.di-Bereichsleiter Gerd Doepelheuer (63).

"Wenn die Arbeitgeber aber blockieren, ist mit weiteren Streiks zu rechnen. Es ist unser einziges Mittel."

Entscheiden wird sich das am 27. Oktober, wenn sich Gewerkschaft und kommunaler Arbeitgeberverband (KAV Sachsen) zum dritten Mal treffen.

Schon wieder streikten die Fahrer der DVB.
Schon wieder streikten die Fahrer der DVB.  © dpa/Sebastian Kahnert

Bis dahin sollten Busse und Bahnen nach TAG24-Informationen wieder wie gewohnt rollen.

Titelfoto: dpa/Sebastian Kahnert

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