Ein Jahr nach dem Todesdrama: Pinguin-Baby im Zoo geschlüpft

Dresden - Was für eine Freude! Der erste Nachwuchs des Jahres bei den Pinguinen ist da. Am 3. April schlüpfte das Vögelchen.

In geschützen Bruthöhlen (wie hier im Tierpark Limbach-Oberfrohna) werden die Eier 38 Tage ausgebrütet.
In geschützen Bruthöhlen (wie hier im Tierpark Limbach-Oberfrohna) werden die Eier 38 Tage ausgebrütet.  © Uwe Meinhold

Eltern sind die beiden Frackträger, deren Nachwuchs (zwei Tiere) im vergangenen Jahr zu Tode kam, als ein elternloses Pingu-Paar die Höhle gestürmt hatte.

"Dem Nachwuchs geht es gut", verrät Zoo-Inspektor Wolfgang Ludwig (60). Das Kleine - ob männlich oder weiblich, ist noch unbekannt - frisst den von den Eltern vorgekauten Fisch mit Appetit.

Das Pinguin-Paar, das sich auch über den Verlust seiner Kleinen hinweg treu blieb, hat noch ein weiteres Ei auszubrüten.Sie sind nicht die Einzigen: In drei Bruthöhlen an der Rückseite der Anlage brüten drei weitere Paare je zwei Eier aus.

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Auch das im vergangenen Jahr erfolglos bei der Brut gewesene Paar ist offenbar darunter. Damals hatte es mit der Befruchtung des Eis nicht geklappt, es war zu früh aus dem Nest entfernt worden.

Die kinderlosen Eltern wollten daraufhin die fremde Höhle besetzen. Das soll nicht wieder passieren.

Die Pinguine im Dresdner Zoo erwarten in den nächsten Wochen weitere sieben Minis.
Die Pinguine im Dresdner Zoo erwarten in den nächsten Wochen weitere sieben Minis.  © Zoo Dresden

15 Pinguine leben derzeit auf der Anlage im Dresdner Zoo.

Titelfoto: Zoo Dresden

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