Einzeltraining für die Staffel: Welpe "Fire" soll bald Leben retten

Dresden - Mit dem Namen kann man nur zur Heldin geboren sein: "Rasta Fireweed to Fellowscreek" heißt das neueste Mitglied der Rettungshundestaffel im Kamenzer Land. 

Das Dienstgeschirr passt "Rasta Fireweed to Fellowscreek" gut.
Das Dienstgeschirr passt "Rasta Fireweed to Fellowscreek" gut.  © Ove Landgraf

Die gerade mal knappe zehn Wochen alte Hündin soll bald sachsenweit Leben retten. Doch auch sie muss ihre Ausbildung erst mal im Home-Office beginnen.

Schon sechs Jahre vorher war die Karriere von "Fire", so der Kurzname des Australian Shepherd, besiegelt. "Wir haben sie bereits 2014 beim Züchter bestellt", sagt Jens Andörfer (53), Herrchen und gleichzeitig Vorsitzender der Hundestaffel. 

"Da war ihre Mutter noch ein Welpe." Nun ist sie da und das 14. tierische Mitglied. "Zwei bis drei Jahre Ausbildung stehen ihr nun bevor", erklärt Andörfer. "Auch muss sie mehrere Prüfungen bestehen." 

Da sie aber wegen der Corona-Krise nicht mit der Staffel trainieren kann, bekommt sie derzeit Einzeltraining: Dazu gehört das Aufspüren von Leckerlis im Garten und das Gewöhnen an das Herrchen.

Später soll sie dann sachsenweit Vermisste oder Verschüttete finden. 

Jens Andörfer (53) zieht das kleine Fellbällchen jetzt zur großen Heldin groß.
Jens Andörfer (53) zieht das kleine Fellbällchen jetzt zur großen Heldin groß.  © Ove Landgraf

Zusammen mit anderen Verbänden absolviert die Staffel bis zu 30 Einsätze im Jahr.

Titelfoto: Ove Landgraf

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