Wie geschmiert: Elaskon-Flaschen fürs DDR-Museum

Dresden - Jetzt läuft es auch im DDR-Museum am Albertplatz wie geschmiert! 

DDR-Elaskon-Chef-Günther Gedecke (92) und der heutige Elaskon-Chef Tobias Schwald (35) übergaben dem DDR-Museum eine Original-Flasche "K60 ML".
DDR-Elaskon-Chef-Günther Gedecke (92) und der heutige Elaskon-Chef Tobias Schwald (35) übergaben dem DDR-Museum eine Original-Flasche "K60 ML".  © Sabine Mutschke

Denn am Donnerstag übergab der langjährige "Elaskon"-Betriebsleiter Günther Gedecke (92) zwei Original-Flaschen "K60 ML". 

Ohne das Kult-Korrosionsschutzmittel hätten zu DDR-Zeiten Trabi, Wartburg und Co. beizeiten Rost angesetzt.

Gedecke war maßgeblich an der Entwicklung von "K60 ML" beteiligt. "1973 bekam das Produkt auf der Leipziger Messe eine Goldmedaille. Danach füllten wir jährlich eine Million Flaschen ab", sagt der Dresdner stolz. 

Gedecke rettete den Betrieb über die Wende und übergab ihn 1993 an den heutigen Eigentümer Karl Schwald (62). 

Dessen Sohn Tobias (35) anerkennend: "Bis heute gehört K60 ML zu unserer Produktpalette, wenn auch nicht mehr in diesem Umfang." 

Immerhin: In knapp 50 Jahren wurden fast 20 Millionen Flaschen verkauft.

Die Elaskon-Flaschen stehen jetzt im Museum direkt neben den alten Trabis.
Die Elaskon-Flaschen stehen jetzt im Museum direkt neben den alten Trabis.  © Sabine Mutschke

Titelfoto: Sabine Mutschke

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