Erster Dresdner Laden regelt Kundenstrom jetzt mit Corona-Ampel

Dresden - "Bei Rot musst du warten, bei Grün darfst du starten", heißt es jetzt für Kunden der XXL-Fahrrad-Filiale in der Dohnaer Straße.

Innovativ! Uwe Schröder (43) von der Firma eKiosk präsentiert den digitalen Türsteher.
Innovativ! Uwe Schröder (43) von der Firma eKiosk präsentiert den digitalen Türsteher.  © Lutz Hentschel

Seit Freitag regelt hier Dresdens erste digitale Corona-Ampel den Einlass in das Fahrradgeschäft - bei 92 Kunden ist Schluss. 

"Wir freuen uns über die intelligente Lösung", berichtet Filialleiter Jens Kramer (46). 

"Seit der Wiedereröffnung hat sich ein großer Kundenandrang entwickelt. Bisher mussten wir Personal einsetzen, das eigentlich auf der Fläche gebraucht wird, um den Einlass zu kontrollieren." 

Noch befindet sich die 3 500 Euro teure Ampelanlage der Firma eKiosk in der Testphase. Mit zwei Infrarot-Sensoren ausgestattet, zählt der digitale Türsteher die Kunden beim Betreten und Verlassen des Ladens. 

"Wir müssen abwarten, wie sich das Gerät auf der Fläche verhält", erklärt eKiosk-Prokurist Uwe Schröder (43) aus Dresden.

Und weiter: "Jetzt gilt es, potenzielle Störquellen ausfindig zu machen, um die Anlage zu optimieren."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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