Fahrplan steht! SachsenEnergie wird Ostdeutschlands größter Versorger

Dresden - Aus DREWAG und ENSO wird die SachsenEnergie AG. Am Freitag hat Dresdens OB Dirk Hilbert (48, FDP) mit Vertretern der Unternehmen und der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft (KBO) die Pläne für die bevorstehende Fusion vorgestellt.

Dresdens OB Dirk Hilbert (l., 48, FDP), der Sebnitzer OB Mike Ruckh (M., 56) als Vertreter der KBO und ENSO-Vorstand Frank Brinkmann (53) haben die Pläne für die Fusion von ENSO und DREWAG vorgestellt.
Dresdens OB Dirk Hilbert (l., 48, FDP), der Sebnitzer OB Mike Ruckh (M., 56) als Vertreter der KBO und ENSO-Vorstand Frank Brinkmann (53) haben die Pläne für die Fusion von ENSO und DREWAG vorgestellt.  © Petra Hornig

Dadurch entsteht Ostdeutschlands größter kommunaler Versorger und der viertgrößte in ganz Deutschland. Das Gebiet erstreckt sich dabei über Dresden, Meißen, Bautzen, Görlitz, Sächsische Schweiz und Osterzgebirge.

Die Fusion soll dabei für alle Seiten nur Vorteile haben. So kann Dresden mit den Gewinnen der heutigen ENSO die Verluste der DVB und der Bäder GmbH ausgleichen.

Das sei allein durch die DREWAG spätestens ab 2024 nicht mehr möglich, so Hilbert. Auch die 150 in der KBO zusammengeschlossenen Kommunen profitieren, weil sie höhere Zahlungen als bisher erhalten.

Möglich machen das Steuervorteile, die durch die Fusion entstehen. Mit dem Geld sollen in der Region unter anderem Arbeitsplätze und Standorte erhalten bleiben. Außerdem sind in den nächsten zehn Jahren Investitionen von mehr als zwei Milliarden Euro geplant.

"Ostsachsen wird ein weiteres starkes Unternehmen hinzubekommen, dass uns hilft, die künftigen Herausforderungen der Energiewende zu meistern“, sagt Hilbert.

Am 10. November muss der Dresdner Stadtrat zustimmen. Danach folgen die anderen Gremien. Am 1. Januar 2021 soll die Fusion erfolgen.

Titelfoto: Petra Hornig

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