Falschgeld, Waffen, Spielzeug: Zoll Dresden wird auf A17 fündig

Dresden - Das Hauptzollamt Dresden führte seit Dienstag eine groß angelegte Schwerpunktkontrolle auf dem Rastplatz "Am Heidenholz" an der Autobahn 17 durch. 

Spürhunde unterstützen die Zöllner bei der Suche.
Spürhunde unterstützen die Zöllner bei der Suche.  © Tino Plunert

Nun liegen die ersten Ergebnisse vor. Demnach wurden etliche verbrauchssteuerrechtliche Verstöße festgestellt, außerdem Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Zudem stellten die Zoll-Mitarbeiter unter anderem über 7000 gefälschte Markenartikel sicher, darunter Spielzeug und diverse Sorten Parfüm.

Ein dicker Fisch ging den Zöllnern auch bei einem Kleintransporter mit Berliner Kennzeichen ins Netz: Der Fahrer hatte unter anderem sechs große Kartons mit insgesamt 156 Softairwaffen an Bord.

Bei allen Waffen, die täuschend echt aussahen, fehlten die notwendige Kennzeichnung, eine Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise beim Gebrauch. Zudem bestand der Verdacht, dass die zulässige Geschossenergie weit überschritten ist.

Eine große Summe Bargeld fanden die Kollegen bei einem tschechischen Reisenden. Er hatte in einem Beutel 300.000 Euro dabei und wird nun erklären müssen, woher das nette Sümmchen stammt und wofür er es ausgeben wollte.

In einem rumänischen PKW fanden die Zöllner indes mehr als 7500 Euro Falschgeld sowie gefälschte britische Pfund, italienische Lira und US-Dollar.

Die Schwerpunktkontrolle wurde vom Hauptzollamt Dresden auf dem Rastplatz "Am Heidenholz" an der Autobahn 17 durchgeführt.
Die Schwerpunktkontrolle wurde vom Hauptzollamt Dresden auf dem Rastplatz "Am Heidenholz" an der Autobahn 17 durchgeführt.  © Tino Plunert

Bei der Kontrolle waren mehr als 60 Zollbeamte im Einsatz. Unterstützt wurde die Maßnahme von Bundespolizei und Technischem Hilfswerk.

Titelfoto: Tino Plunert

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