Festival-Chef Schlese sicher: "Wir feiern Dixieland mit 300.000 Gästen!"

Dresden - Was RB Leipzig kann - kann das Internationale Dixieland Festival erst recht! Wenn rund 8500 Fußballfans am 20. September zum Bundesliga-Auftakt ins Stadion dürfen, "dann feiern wir im Mai 2021 mit 300.000 Dixiefreunden unser 50-jähriges Festivaljubiläum", verspricht Festival-Chef Joachim Schlese (80).

Die Dresdner Blue Wonder Jazz Band gehört zu den Urgesteinen des Dixieland Festivals.
Die Dresdner Blue Wonder Jazz Band gehört zu den Urgesteinen des Dixieland Festivals.  © Norbert Neumann

Voller Optimismus und Selbstbewusstsein blickt das Festival auf das kommende Frühjahr. Ganz oder gar nicht - das ist die Devise. 

"Ein Festival ohne Dixiemeile oder Umzug wird es nicht geben", so Schlese. "Entweder wir feiern das Jubiläum vom 16. bis 23. Mai in vollem Umfang - mit 46 Veranstaltungen und 41 Bands und Solisten aus zehn Nationen. Oder wir verschieben es um ein weiteres Jahr. Aber das ist für uns nicht vorstellbar."

Das komplette Programm von diesem Jahr wurde auf 2021 umgebucht. "Kein einziger Künstler hat abgesagt", freut sich Schlese. Treu blieb auch das Publikum. "Nur sehr, sehr wenige Karten mussten erstattet werden. Für 18 Karten wurde uns sogar der Ticketpreis gespendet." 

Immerhin sind für das Festival fast 16.800 Tickets im Verkauf.

Am 19. September lädt die "Gräfin Cosel" zur Riverboat-Sommersonderfahrt mit Dixie-Musik

Festival-Chef Joachim Schlese (80) fiebert dem großen Jubiläum 2021 voller Zuversicht entgegen.
Festival-Chef Joachim Schlese (80) fiebert dem großen Jubiläum 2021 voller Zuversicht entgegen.  © Norbert Neumann

Auch die Sorge um die Riverboat-Shuffle angesichts des Eignerwechsels bei der Sächsischen Dampfschiffahrt ist vom Tisch. "In der neuen Chefetage sitzen Dixie-Fans", ist Schlese erleichtert. 

Zum Anfüttern für das 2021er-Festival: Am 19. September (19.30 Uhr) legt das Salonschiff "Gräfin Cosel" zu einer Riverboat-Sommersonderfahrt vom Terrassenufer ab. Mit an Bord: 300 Gäste und vier Dixiebands. "Ab 17.30 Uhr wird schon am Anleger gejazzt, um die Dresdner in Swinglaune zu versetzen", so Schlese. 

Es gibt sogar noch Karten (ab 44,50 Euro, www.sz-ticketservice.de) für die Sonderfahrt.

Titelfoto: Norbert Neumann

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