Einsatz an der Kiesgrube Leuben: Schwanen-Baby verschluckt Angelsehne

Dresden - Die Feuerwehr war mal wieder im Schwanen-Einsatz. Spaziergänger entdeckten am Sonntagmittag einen Jungvogel an der Kiesgrube Leuben in Not. Er hatte sich offenbar an einer Angelsehne verschluckt.

Hoffentlich geht es dem Schwan bald wieder gut.
Hoffentlich geht es dem Schwan bald wieder gut.  © privat

Vom Boot aus hielten die Feuerwehrmänner die Eltern des Vogels fern, nahmen den Jungschwan in ihre Obhut und brachten ihn in die Wildvogelauffangstation

Das zwei Wochen alte Tier - von dem noch niemand weiß, ob es männlich oder weiblich ist - hatte die Angelsehne mittlerweile ganz verschluckt, sodass Sarah Keller (35), Leiterin der Wildvogelauffangstation, Montag mit dem Schwan in die Leipziger Tierklinik fahren musste. "Die Angelsehne ist schon im Magen-Darm-Trakt", so Keller.

Sie hofft, dass das Schwänchen nicht operiert werden muss, weil Narkose und OP sehr belastend für das Tier sind. "Wenn er bald zu den Eltern zurückkönnte, wäre das am besten." 

Bleibt das Jungtier zu lange den Eltern fern, müsste es in der Wildvogelauffangstation großgezogen werden.

Titelfoto: privat

Mehr zum Thema Dresden:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0