Wohnzimmer komplett zerstört, weil Mieterin vergaß, etwas auszuschalten

Dresden - Am Nikolausabend, dem 6. Dezember, mussten Feuerwehrleute zu einer Wohnung in Dresden-Löbtau anrücken. In der Altonaer Straße brannte es in einem sanierten Mehrfamilienhaus.

Nach der Löschung der Feuerquelle musste das Gebäude von der Feuerwehr Dresden ausreichend belüftet werden.
Nach der Löschung der Feuerquelle musste das Gebäude von der Feuerwehr Dresden ausreichend belüftet werden.  © Feuerwehr Dresden

Laut einer Mitteilung der Feuerwehr Dresden von Dienstagmorgen hatte eine Mieterin des etwa 100 Jahre alten sanierten Mehrfamilienhauses das Gebäude verlassen und dabei etwas vergessen. Die eingeschaltete Heizdecke lag noch immer auf dem Sofa und hatte ein Feuer entfacht.

Wegen des Brands hatten bereits mehrere Mieter das Wohnhaus verlassen.

Beim Eintreffen der Kameraden war dichter schwarzer Qualm hinter einem Fenster der Brandwohnung erkennbar. Rauch zog bereits durch den Hausflur, weshalb die Feuerwehrleute einen Rauchvorhang setzten und unter Atemschutz und mit Strahlrohr im Schlepptau in das Gebäude einrückten.

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Dort wurde die Quelle für das Feuer schnell ausfindig gemacht und gelöscht.

Dennoch wurde die Einrichtung des Wohnzimmers durch den Brand komplett zerstört. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Das Gebäude musste allerdings im Anschluss an die Löscharbeiten reichlich belüftet werden. Am Einsatz, der von 20.01 Uhr bis 22.03 Uhr andauerte, waren 22 Rettungskräfte beteiligt.

Nicht nur zu Weihnachten: Tipps der Dresdner Feuerwehr für den Umgang mit Licht und Wärmequellen

Den Vorfall in der Altonaer Straße nimmt die Feuerwehr noch einmal zum Anlass, darauf hinzuweisen, - insbesondere in der Weihnachtszeit - Vorsicht beim Umgang mit offenem Licht und Wärmequellen walten zu lassen. Kerzen, Teelichter oder offenes Licht sollten niemals unbeaufsichtigt mit Kindern oder Haustieren allein zurückgelassen werden oder müssen beim Verlassen der Wohnung ausgeschaltet werden.

Ebenso sollten Heizgeräte ausgeschaltet oder vom Stromnetz getrennt werden, wenn diese nicht mehr benötigt werden. Die Verwendung eines Rauchmelders wird davon unabhängig empfohlen.

Titelfoto: Feuerwehr Dresden

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