Brand in Hochhaus: Darum war die Feuerwehr in Löbtau gefordert

Dresden - In Löbtau mussten am Montag Feuerwehrleute anrücken, um einen Brand in einer Wohnung zu löschen.

Die ausgebrannte Wohnung ist nach derzeitigem Stand unbewohnbar.
Die ausgebrannte Wohnung ist nach derzeitigem Stand unbewohnbar.  © Roland Halkasch

Aus den Wohnräumen in der Braunsdorfer Straße schlugen am Montagmorgen Flammen. Zum Glück blieb das nicht lange unbemerkt: Ein Anrufer gab wegen des Feuers Bescheid. Daraufhin rückten 33 Feuerwehrleute aus und löschten die Flammen.

Das Feuer war auf dem Herd ausgebrochen, mutmaßlich durch einen Topf, der darauf stand.

Eine Dreiviertelstunde dauerte es, bis sich die Wachen aus Löbtau und der Altstadt um den Brand in der Küche gekümmert hatten. Kurzzeitig musste die Straße gesperrt werden.

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Bekämpft wurde das Feuer mit einer Kübelspritze, wo mit der Hand gepumpt werden muss. Die Bewohner hatten die Wohnung schon vorher verlassen, sie blieben unverletzt.

Laut Feuerwehr erlitt der Herd zwar Totalschaden, aber die Bewohner konnten schon wieder in ihr trautes Heim zurück.

Nach ersten Informationen nahm die Feuerwehr für einen tierischen Bewohner besondere Mühen auf sich: Ein Wellensittich war noch in der Wohnung eingesperrt. Auch er wurde in Sicherheit gebracht.

33 Feuerwehrleute mussten anrücken, um das Feuer in Griff zu bekommen.
33 Feuerwehrleute mussten anrücken, um das Feuer in Griff zu bekommen.  © Roland Halkasch

Wer als erstes auf den Brand aufmerksam wurde und was die genaue Ursache ist, kann noch nicht gesagt werden. Wie ein TAG24-Reporter vor Ort mitbekam, soll jemand einen Kaffeekocher auf dem Herd stehen gelassen haben. Die Polizei war zur Stelle und ermittelt, konnte aber noch keine genauen Aussagen machen.

Titelfoto: Roland Halkasch

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