Mit Zigarette eingeschlafen: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Dresden - Dieser Mittagsschlaf blieb nicht ohne Folgen!

Zigarette trifft Matratze: Feuerwehrleute löschen den Brandherd vor dem Haus.
Zigarette trifft Matratze: Feuerwehrleute löschen den Brandherd vor dem Haus.  © Roland Halkasch

Gegen 14.20 Uhr am heutigen Mittwoch wurde die Dresdner Feuerwehr auf die Mobschatzer Straße alarmiert, da es in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss brannte.

Mittels Drehleiter und über das Treppenhaus verschafften sich die Kameraden Zutritt zum Balkon und der betreffenden Wohnung im Stadtteil Cotta.

Ein Feuerwehrmann ging in die verrauchten Räume und suchte nach dem Brandherd. Als er eine lodernde Matratze entdeckte, warf er diese vom Balkon herunter. Genauso auch Klamotten, die in Flammen standen.

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Weitere Kräfte der Berufsfeuerwache Übigau löschten die brennenden Sachen anschließend vor dem Haus, sodass kein weiterer Schaden eintreten konnte.

Wie ein Sprecher der Polizei am Abend gegenüber TAG24 erklärte, ging der Brand schließlich verhältnismäßig glimpflich aus. "Es gab keine Gebäudeschäden und keine Verletzten", sagte der Polizeisprecher zu dem Vorfall.

Ausgelöst wurde das Feuer offenbar vom Mieter der Wohnung: "Er schlief mit Zigarette in der Hand ein", so der Polizeisprecher weiter.

Ein Kamerad suchte nach brennenden Gegenständen in der Wohnung. Er fand eine lodernde Matratze und diverse Kleidungsstücke.
Ein Kamerad suchte nach brennenden Gegenständen in der Wohnung. Er fand eine lodernde Matratze und diverse Kleidungsstücke.  © Roland Halkasch
Die Mobschatzer Straße musste während des Einsatzes voll gesperrt werden.
Die Mobschatzer Straße musste während des Einsatzes voll gesperrt werden.  © Roland Halkasch

Informationen vom Unglücksort nach soll der Mann zudem alkoholisiert gewesen sein.

Er wurde in einem Rettungswagen untersucht, musste aber nicht ins Krankenhaus mitgenommen werden.

Nun wird sich der Mann wohl eine neue Matratze kaufen müssen. Die alte war nach dem Vorfall sichtlich lädiert.

Titelfoto: Montage: Roland Halkasch (2)

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