Nach Großbrand in Dresden: Mieter dürfen erst nächste Woche aufs Gelände

Dresden - Nach dem Großbrand im Dresdner Industriegelände ist das Ausmaß der Schäden noch immer nicht genau absehbar. Die betroffenen Mieter des Gebäudes könnten frühestens in der kommenden Woche Zutritt erhalten, erklärte Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP).

Am vergangenen Wochenende brach ein Großbrand im Dresdner Industriegelände aus. Die Feuerwehr brauchte mehrere Tage, um den Brand zu löschen.
Am vergangenen Wochenende brach ein Großbrand im Dresdner Industriegelände aus. Die Feuerwehr brauchte mehrere Tage, um den Brand zu löschen.  © Ove Landgraf

Die Hitze vor Ort sei noch groß, hieß es. Teilweise gebe es noch aufflackernde Glutnester. Auf dem Areal sind neben einer Abfallsortieranlage Büroräume, Probenräume von Bands und der Club "Sektor Evolution" untergebracht.Sie waren laut Feuerwehr unterschiedlich stark von dem Feuer betroffen.

"Die Sorge vieler Betroffener kann ich gut verstehen", erklärte Hilbert. Man verstehe die Unruhe der Mieter, bitte aber gleichzeitig um Verständnis für die Entscheidung, den Zutritt noch nicht zu gewähren.

"Es ist ein großes Glück, dass bei diesem verheerenden Brand kein Mensch verletzt wurde und das muss auch so bleiben. Ich habe unmittelbar nach dem Brand meinen Ämtern den Auftrag erteilt, nach möglichen Alternativstandorten für die Betroffenen zu suchen."

Dresden: Berlin abgelöst! In dieser deutschen Stadt schmeckt der Döner am besten
Dresden Berlin abgelöst! In dieser deutschen Stadt schmeckt der Döner am besten

Wie groß der Schaden in den einzelnen Räumen ist und ob beispielsweise das Equipment der Musiker in Mitleidenschaft gezogen wurde, darüber wird es erst in der kommenden Woche Klarheit geben.

Vier Tage nach dem Brand hatte die Feuerwehr ihren Einsatz am Dienstag für beendet erklärt. Nun sollen Sachverständige ermitteln, ob die hohen Temperaturen und der Einsatz der Löschmittel die Statik des Bauwerkes beeinträchtigen.

Das Feuer war am Freitagabend im Bereich der Abfallsortieranlage ausgebrochen. Die Ursache ist noch unklar.

Titelfoto: Ove Landgraf

Mehr zum Thema Dresden Feuerwehreinsatz: