Sachsens Helden! Feuerwehr Dresden aus dem Katastrophengebiet zurück

Dresden - Sie sind wohlbehalten wieder da! Alle Einsatzkräfte der Feuerwehrbereitschaft Dresden sind im Laufe des Freitagabends aus dem Flutkatastrophengebiet in Rheinland-Pfalz zurückgekehrt. In der sächsischen Landeshauptstadt wurden die Kameraden von den diensthabenden Feuerwehrabteilungen und der Einsatzleitung empfangen.

Aufwändig: Nach ihrem Einsatz in den überfluteten Gebieten in NRW werden alle Fahrzeuge gründlich gereinigt und dekontaminiert.
Aufwändig: Nach ihrem Einsatz in den überfluteten Gebieten in NRW werden alle Fahrzeuge gründlich gereinigt und dekontaminiert.  © Feuerwehr Dresden

Nach einem ersten Check auf Vollzähligkeit von Mannschaft und Gerät kontrollierten die Einsatzkräfte gemeinsam erste Schäden und Verluste.

Zudem wurde kontaminierte oder verschmutzte Schutzkleidung separiert. Außerdem wurde allen Rückkehrern ein Corona-Schnelltest angeboten.

Danach folgte der entspannte Teil eines langen Tages: Alle Helfer schlossen den tagelangen Einsatz bei einem kleinen Abendessen gemeinsam ab.

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Der diensthabende A-Dienst bedankte sich noch einmal ausdrücklich für das hohe Engagement der Feuerwehrleute und unterbreitete ein Angebot zur Einsatznachsorge. Danach entließ er sie persönlich aus dem Einsatz.

"Um 23.50 Uhr verfasste der Direktionsdienst die Abschlussmeldung zum Einsatz der Feuerwehrbereitschaft Dresden im Katastrophengebiet Rheinland-Pfalz", erklärte ein Sprecher der Feuerwehr Dresden.

Fahrzeuge müssen zum Teil dekontaminiert werden

Der A-Dienst dankte persönlich allen Einsatzkräften für den hohen, persönlichen Einsatz und unterbreitete ein Angebot zur Einsatznachsorge.
Der A-Dienst dankte persönlich allen Einsatzkräften für den hohen, persönlichen Einsatz und unterbreitete ein Angebot zur Einsatznachsorge.  © Feuerwehr Dresden

Im Verlauf des heutigen Samstags werden alle zurückgebrachten Fahrzeuge und Geräte auf Funktion und Zustand hin überprüft – damit auch der nächste Einsatz reibungslos abläuft. Danach müssen die Fahrzeuge gründlich geschrubbt und zum Teil dekontaminiert werden.

"Diese Maßnahmen sind sehr personalintensiv und zeitaufwändig. Sie werden von den diensthabenden Wachabteilungen der Berufsfeuerwehr sowie der Abteilung Technik durchgeführt", der Sprecher weiter.

"Allen Beteiligten vom #TeamFeuerwehrDresden, den Einsatzgruppen und der MTF von JUH, MHD und DRK, den Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr sei an dieser Stelle herzlich für die Einsatzbereitschaft, den hohen persönlichen Einsatz und die geleistete Arbeit gedankt."

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Sie alle beweisen einmal mehr, "dass schnelle und professionelle Hilfe durch Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Landeshauptstadt Dresden jederzeit gewährleistet ist."

Die ersten Fahrzeuge trafen am Freitag gegen 17.30 Uhr an der Feuer- und Rettungswache Übigau ein.
Die ersten Fahrzeuge trafen am Freitag gegen 17.30 Uhr an der Feuer- und Rettungswache Übigau ein.  © Feuerwehr Dresden
Die Fahrzeuge und Geräte müssen am heutigen Samstag überprüft werden.
Die Fahrzeuge und Geräte müssen am heutigen Samstag überprüft werden.  © Feuerwehr Dresden

Dank an die Menschen im Krisengebiet

Die Einsatzkräfte wandten sich noch einmal an die Menschen in den Krisengebieten und bedankten sich ausdrücklich:

"Sie wurden mit einer unglaublichen Herzlichkeit und tiefer Dankbarkeit empfangen und so mancher gab den letzten Schluck Wasser, um ihn den Einsatzkräften anbieten zu können."

Titelfoto: Feuerwehr Dresden

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