Fifty Shades of Schnee: Künstler erschaffen neue frivole Skulptur!

Radeberg - Die "Radeberger Schneekünstler" scheinen aktuell in Hochform zu sein. Erst seit wenigen Tagen liegt in der Region ausreichend Schnee und schon ist die zweite anzügliche Schneeskulptur entstanden.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag entstand die Schneefigur mit dem Titel "Fifty Shades of Schnee".
In der Nacht von Samstag auf Sonntag entstand die Schneefigur mit dem Titel "Fifty Shades of Schnee".  © Christian Essler / Xcitepress

Und die hat es in sich: Nur wenige Meter neben dem Schnee-Pärchen am Goldbach-Radweg in Radeberg steht jetzt das neuste Werk mit dem Titel "Fifty Shades of Schnee".

Das Objekt entstand in der Nacht von Samstag auf Sonntag,

Zu sehen ist eine Frau, die auf dem Boden kniet. Dabei wurde sie an Hals und Händen mit roten Seilen gefesselt. Ihre Augen sind mit einem roten Satinband verbunden.

Eigenen Angaben zufolge möchte das Schneeteam mit der Figur auf den Lockdown aufmerksam machen.

"Jeder von uns ist ja zurzeit gefesselt, obwohl man mehr will", so die anonymen Erbauer mit zweideutigen Gedanken.

Auf ihrer Facebook-Seite hat das "Schneeteam" die heutige Aktion sogar offen angekündigt. Dort finden sich auch noch ein paar weitere Informationen über ihre Arbeit.

Radeberger Schneekünstler sind seit 2014 aktiv

Eigenen Angaben zufolge möchte das Schneeteam mit dem Kunstwerk auf den Lockdown aufmerksam machen.
Eigenen Angaben zufolge möchte das Schneeteam mit dem Kunstwerk auf den Lockdown aufmerksam machen.  © Christian Essler / Xcitepress

Seit 2014 lassen die selbst ernannten Schneekünstler jeden Winter Figuren entstehen, die manch einer anstößig finden mag.

Von Schnee-Penissen in Kreisverkehren, Liebespaaren auf Wiesen bis zu einem Schniedel-Mann in einer Bushaltestelle - die unbekannten Erbauer lassen sich immer wieder neue Ideen einfallen und posten ihre Bauwerke in den sozialen Netzwerken.

Und da fällt die Resonanz sehr positiv aus. Inzwischen hat sich sogar eine richtige Fangemeinde gebildet.

Die Fotos der Skulpturen werden tausendfach geklickt und verbreitet.

Da im vergangenen Winter das Wetter nicht mitspielte und zu wenig Schnee für ihre Aktionen zur Verfügung stand, lassen es die Schneekünstler in diesem Jahr offenbar gleich mehrfach krachen.

Bleibt abzuwarten, ob der Winter weiter mitspielt und noch weitere Skulpturen entstehen können.

Titelfoto: Christian Essler / Xcitepress

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