Geflügelpest in Dresden! Wie gefährdet sind unsere Zoo-Vögel?

Dresden - Die Wildvogelgeflügelpest ist in Dresden angekommen. Bei drei im Stadtgebiet tot aufgefundenen Wildgänsen bestätigte sich am Montag die Infektion mit dem Influenza-A-Virus (H3N8).

Der Dresdner Zoo hat das Geflügel schon vor Monaten in den Ställen gelassen.
Der Dresdner Zoo hat das Geflügel schon vor Monaten in den Ställen gelassen.  © Holm Helis

Im Dresdner Zoo bleibt man gelassen: Pfaue, Enten und Gänse sind seit Monaten weggesperrt.

"Prophylaktisch haben wir das Geflügel ab November nicht mehr nach draußen gelassen", so Zoosprecher Matthias Hendel (38). Und das, obwohl die offizielle Stallpflicht erst am 5. Februar in Kraft trat.

Volieren sind mit Planen abgedeckt, die Flamingos sind wetterbedingt ohnehin in ihrem neuen Haus. Dafür wohnen jetzt rund 11 Enten im alten Flamingo-Haus auf 50 Quadratmetern - Freigang verboten.

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"Das ist jetzt in der Paarungszeit stressig für die Tiere", so Hendel. Doch lieber Liebesstress bei den Vögeln als erkrankte Tiere.

Freigang ist tabu. Die Anlagen sind zurzeit verwaist.
Freigang ist tabu. Die Anlagen sind zurzeit verwaist.  © Holm Helis
Die Enten dürfen derzeit nur im alten Flamingo-Haus planschen.
Die Enten dürfen derzeit nur im alten Flamingo-Haus planschen.  © Holm Helis

2017 starben eine Ente und ein Rotschenkel an der Vogelgrippe im Zoo, 2006 verendete ein Schwan.

Titelfoto: Holm Helis

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