Gegen Hürden: Dresden will barrierefreies Bauen fördern

Dresden - Das Rathaus fördert barrierefreies Bauen, will so Menschen mit Behinderungen, aber auch Eltern mit Kinderwagen oder Senioren mit Rollatoren unterstützen. Jetzt wurden neue Fördermittel freigegeben, für die sich Dresdner bewerben können.

Rollstuhlfahrerin Daniela Richter (51) freut sich über die neue Automatiktür des Antidiskriminierungsbüros in der Friedrichstadt.
Rollstuhlfahrerin Daniela Richter (51) freut sich über die neue Automatiktür des Antidiskriminierungsbüros in der Friedrichstadt.  © Ove Landgraf

Es geht um barrierefreie Zugänge von Gebäuden, rollstuhlgerechte Umbauten von Fahrzeugen oder Blindenleitsysteme und Höranlagen.

Dafür stellt das Sozialministerium der Stadt über das Programm "Lieblingsplätze für alle" für 2023 rund 380.000 Euro zur Verfügung.

Projektvorschläge aus den Bereichen Sport, Kultur, Freizeit, Gastronomie, Soziales und Bildung nimmt das Amt für Stadtplanung und Mobilität bis Ende Dezember entgegen.

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Bewerben können sich etwa Eigentümer, Mieter, Pächter und Betreiber von öffentlich zugänglichen Gebäuden und Objekten oder Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten einer ambulanten Praxis. Pro Maßnahme sind bis zu 25.000 Euro Förderung drin.

In diesem Jahr wurden 23 Projekte unterstützt, darunter etwa eine neue Automatiktür des Antidiskriminierungsbüros in der Friedrichstadt.

Titelfoto: Ove Landgraf

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