Gerade jetzt in der Weihnachtszeit: Einfach mal helfen? Hier wird jede Hand gebraucht!

Dresden/Freital - Heiligabend rückt immer näher und damit auch die Bereitschaft, Gutes zu tun. Wann, wenn nicht zum Fest der Liebe, die Herzen und Geldbeutel für Bedürftige öffnen?

Ehrenamtliche versorgen Bedürftige mit Essen. Helfende Hände werden immer gesucht.
Ehrenamtliche versorgen Bedürftige mit Essen. Helfende Hände werden immer gesucht.  © Steffen Füssel

In und um Dresden zählen viele Vereine und Organisationen auf Spenden und vor allem die Hilfe von Ehrenamtlichen und freiwilligen Helfern. Hier könnt Ihr helfen, mit anpacken und jenen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, die es gerade jetzt zur Weihnachtszeit besonders schwer haben.

Zwischen November und März, wenn die Nächte klirrend kalt werden, organisieren die christlichen Kirchgemeinden der Stadt Dresden die Nachtcafés. Gegen einen Beitrag von einem Euro bekommen Wohnungslose für eine Nacht ein Dach über dem Kopf und ein warmes Nachtlager inklusive Abendessen und Frühstück.

Besonders im Nachtcafé in Klotzsche gibt es Bedarf. "Wir suchen derzeit Ehrenamtliche, die die Nachtschicht übernehmen", heißt es bei der Diakonie. Während die Abendschichten gut ausgelastet sind, mangelt es an Personal für die Nachtstunden. Die Freiwilligen müssen hier lediglich anwesend sein.

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Auch der Caritasverband Dresden ist auf Spenden angewiesen. Der Verband bietet u.a. Beratungen für Geflüchtete und Migranten sowie Schuldnerberatung. "Wir sind finanziell knapp auf Kante", sagt Sprecher Andreas Borowicz. "Jeder Euro hilft." Auch ehrenamtliche Arbeit ist gerne gesehen. Im Seniorenheim "Haus am See" freuen sich die Bewohner über Einkaufsbegleiter und Gesellschaft. Ebenso sucht der Verband Freiwillige mit Sprachkenntnissen, die bei Behördengängen oder Impfaktionen dolmetschen.

Für einen schmalen Taler gibt's bei der Heilsarmee ein warmes Mittagessen.
Für einen schmalen Taler gibt's bei der Heilsarmee ein warmes Mittagessen.  © Steffen Füssel
Auch die Lebensmittel-Tüten müssen fertig gepackt werden.
Auch die Lebensmittel-Tüten müssen fertig gepackt werden.  © Steffen Füssel

Freitaler Tierheim freut sich über Spenden und Unterstützung

Im Tierheim Freital freuen sich sowohl Mitarbeiter als auch die Sorgentiere über Spenden.
Im Tierheim Freital freuen sich sowohl Mitarbeiter als auch die Sorgentiere über Spenden.  © Ove Landgraf

Auch die Heilsarmee Dresden setzt auf Ehrenamtliche. "Mit Geldspenden ist uns sehr geholfen", sagt Sozialarbeiterin Elisabeth Hannap (23). "Jeder Cent geht in unseren Essensbetrieb. Für den suchen wir außerdem Helfer, die das Essen im Supermarkt holen, packen, trage und austeilen."

Wer ein Herz für Fellnasen hat, kann sich ebenso in den örtlichen Tierschutzvereinen informieren. Der Tierschutzverein Freital und seine tierischen Bewohner beispielsweise freuen sich über Spenden und Unterstützung jeglicher Art.

"Derzeit ist unser Tierheim wieder voll", so Tierheim-Chefin Regina Barthel-Marr (61).

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Wer möchte, kann Patenschaften für Langzeit-Bewohner und schwer vermittelbare "Sorgenfelle" übernehmen. "Wie, ist egal. Ob einmalig, monatlich oder als Jahresbeitrag. Jeder kann so viel spenden, wie es der eigene Geldbeutel zulässt." Auch Sachspenden nimmt der Tierschutzverein gerne entgegen.

Obdachlose finden im Winter Zuflucht in den Nachtcafés.
Obdachlose finden im Winter Zuflucht in den Nachtcafés.  © picture alliance / Arno Burgi/dpa

"Wer möchte, kann uns zum Beispiel mit Spezialfutter für Welpen unterstützen, das ist immer Mangelware", sagt Barthel-Marr.

Titelfoto: Steffen Füssel

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