Gleich neben dem Grünen Gewölbe: Langfinger bei Juwelier Leicht

Dresden - Vor genau 228 Tagen fand der größte Vitrineneinbruch in der Dresdner Geschichte statt. Einbrecher klauten im Grünen Gewölbe Juwelen im Millionenwert. Nun wurde gleich daneben wieder zugeschlagen, wenn auch um einige Nummern kleiner.

Juwelier Georg Leicht (55) muss sich nun mit dem Uhrenklau herumschlagen.
Juwelier Georg Leicht (55) muss sich nun mit dem Uhrenklau herumschlagen.  © Eric Münch

Besorgte Blicke eilten am Donnerstag durch die Straße Taschenberg in der Dresdner Altstadt. Wieder waren Ermittler dort unterwegs, wollten diesmal allerdings nicht ins Grüne Gewölbe, sondern ins Nobelhotel Taschenbergpalais Kempinski. 

"Auf bislang unbekannte Weise wurden dort aus einer Vitrine zwei Uhren gestohlen", bestätigt Polizeisprecher Lukas Reumund (43). 

"Uns wurde der Vorgang gegen 10.45 Uhr bekannt, bemerkt wurde der Verlust bereits am Vorabend."

Getroffen hat es den Juwelier Georg Leicht (55): "Es sind zwei Uhren der Marke Union aus Glashütte verschwunden", sagt er TAG24

"Die Kripo war da, und es wird geprüft, wie das geschehen konnte. Sie hatten einen Gesamtversicherungswert von 2000 Euro. Das sind nicht die teuersten Uhren, aber für uns ist das natürlich massiv ärgerlich." 

Am Donnerstag nahm die Polizei Spuren im Nobelhotel auf.
Am Donnerstag nahm die Polizei Spuren im Nobelhotel auf.  © privat
Im Kempinski klauten Diebe zwei Glashütte-Uhren aus einer Vitrine.
Im Kempinski klauten Diebe zwei Glashütte-Uhren aus einer Vitrine.  © Norbert Neumann

Denn auch Juweliere und deren Mitarbeiter haben nach der Corona-Krise gerade andere Probleme, als sich mit Einbrechern herumzuschlagen.

Titelfoto: Eric Münch

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