Handwerker den Unterarm zerfleischt: War's das mit der Bühnen-Saison für Sarrasani-Tigerdame Kaya?

Ottendorf-Okrilla - Was wird aus Tigerdame Kaya? Der schreckliche Unfall im Sarrasani-Sommerquartier in Ottendorf-Okrilla wirft diese Frage auf. Ein Handwerker hatte am Sonntag unter Alkoholeinfluss seinen rechten Arm in das Gehege des Tigers gesteckt - die Raubkatze hatte ihn schwer am Unterarm verletzt (TAG24 berichtete).

André Sarrasani (47) und seine Tigerdame Kaya (7). Die Raubkatze muss sich einer strengen Beobachtung unterziehen.
André Sarrasani (47) und seine Tigerdame Kaya (7). Die Raubkatze muss sich einer strengen Beobachtung unterziehen.  © Petra Hornig

"Wir werden Kaya die nächsten Tage beobachten müssen. Sie war nach dem Unfall sehr nervös. Polizei, Blaulicht, Sirenen und der Rettungshelikopter haben sie aufgeregt", sagt Edith Slavova (42), Lebensgefährtin von André Sarrasani (47). 

Sie ist die engste Bezugsperson für die siebenjährige Tigerdame. 

"Jeder Hundebesitzer kennt das Problem: Ein Hund, der einmal zugebissen hat, muss genau beobachtet werden."

Der Unfall stellt die jahrelange Arbeit und das Training mit der Raubkatze infrage. 

Auch wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Tiger und Tierhalter weiterhin besteht, lastet doch eine große Verantwortung auf Sarrasani. 

"Tiger-Mama" Edith ist sich deshalb sicher: "Kaya wird in dieser Spielzeit nicht auf der Bühne eingesetzt. Wir müssen uns hundertprozentig sicher sein, bevor Kaya wieder im Programm arbeiten kann. Sicherheit ist oberstes Gebot."

Titelfoto: Petra Hornig

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