HC Elbflorenz in Finanznot: Einschnitte im Team angekündigt

Dresden - Keine Spiele, keine Zuschauer, keine Einnahmen: Der Coronavirus stürzt auch den HC Elbflorenz in die Krise. Der Handball-Zweitligist hat jetzt für Spieler, Trainer und Mitarbeiter Kurzarbeitergeld beantragt.

Manager Karsten Wöhler ist es nicht leicht gefallen, dass Kurzarbeitergeld zu beantragen.
Manager Karsten Wöhler ist es nicht leicht gefallen, dass Kurzarbeitergeld zu beantragen.  © Lutz Hentschel

"Die anstehende Zeit ist eine große Herausforderung. Für uns geht es ums Überleben. Es ist allen Beteiligten klar, dass es harte finanzielle Einschnitte geben wird", so Manager Karsten Wöhler. 

"Umso mehr beeindruckt es mich, dass ausnahmslos alle als Team zusammenhalten und der Beantragung des Kurzarbeitergeldes zugestimmt haben."

Auch von Sponsoren gibt es "vorsichtig positive Zeichen". 

Wöhler führte zuletzt viele Gespräche, um gemeinsame Pläne zu entwickeln. "Vorstellbar wäre, dass wir als Verein auch unseren Sponsoren in diesen Zeiten etwas zurückgeben, indem wir die Unternehmen mit unseren Ressourcen und Fähigkeiten unterstützen", so der Manager.

Ob in der Saison noch gespielt wird, steht weiter in den Sternen. "Grundsätzlich ist es der Plan. Hierfür wurde die 'Arbeitsgruppe Spielbetrieb' ins Leben gerufen, um alle denkbaren Szenarien zu durchleuchten", weiß Wöhler. 

Er hofft jetzt zudem auf die Unterstützung der Fans, dass diese ihre bereits erworbenen Tickets nicht zurückgeben: "Wir bitten höflichst darum, davon absehen."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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