Müll-Streik in Dresden (vorerst) abgeblasen

Dresden - Weihnachten ist vorbei und die Überreste der Geschenkverpackungen und des Festtagsmenüs liegen im Müll.

Die Dresdner werden nicht auf ihrem Weihnachtsmüll sitzen bleiben.
Die Dresdner werden nicht auf ihrem Weihnachtsmüll sitzen bleiben.  © Thomas Türpe

Der wird zum Glück auch zwischen den Jahren abgeholt. Denn ein möglicher Streik bei der Stadtreinigung Dresden (SRD) ist zumindest für den Rest dieses Jahres vom Tisch.

Der drohte, weil SRD und Gewerkschaft Verdi derzeit über einen neuen Tarifvertrag verhandeln. Nach der ersten Verhandlungsrunde Ende November, bei der noch keine Einigung erzielt werden konnte, sollte es eigentlich in der vorigen Woche weitergehen.

Dieser Termin ist nach Angaben der SRD aber krankheitsbedingt kurzfristig ausgefallen. "Einen neuen Termin vor dem Jahreswechsel wird es nicht geben", sagt Gewerkschafter Jonas Senftleben (31). Deshalb läuft erst einmal alles weiter wie bisher.

Im neuen Jahr kann das aber anders aussehen. Beide Seiten müssen sich dann schnellstmöglich zusammensetzen, weil der derzeitige Tarifvertrag am 31. Dezember endet.

Für den neuen fordert die Gewerkschaft mehr Geld. So soll die Lücke zwischen den aktuellen Löhnen und jenen des öffentlichen Dienstes geschlossen werden, nach dem Dresdens Müllmänner ab 2024 bezahlt werden.

Die Müllautos fahren auch zwischen den Jahren.
Die Müllautos fahren auch zwischen den Jahren.  © privat

Die kann bei einem Müllfahrer fast 400 Euro brutto im Monat groß sein.

Titelfoto: Thomas Türpe

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