Juwelendiebstahl in Dresden: Tatverdächtige bleiben weiterhin in U-Haft

Von Christiane Raatz

Dresden - Zwei der Verdächtigen im Fall des Juwelendiebstahls im Grünen Gewölbe in Dresden bleiben weiter in Untersuchungshaft.

Das Grüne Gewölbe wurde im November 2019 Schauplatz eines Verbrechens.
Das Grüne Gewölbe wurde im November 2019 Schauplatz eines Verbrechens.  © Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa

Das habe die routinemäßige Prüfung der Untersuchungshaft nach einem halben Jahr ergeben, teilte das Oberlandesgericht Dresden am Montag mit.

Gegen die beiden 25 und 27 Jahre alten Clanmitglieder besteht weiterhin dringender Tatverdacht wegen schweren Bandendiebstahls und Brandstiftung. Zudem bestehe Fluchtgefahr, hieß es. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.

Die nächste reguläre Haftprüfung muss in drei Monaten erfolgen. Die beiden Männer waren im November des vergangenen Jahres im Zusammenhang mit dem Einbruch ins Grüne Gewölbe Dresden als erste Tatverdächtige festgenommen worden.

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Alle fünf mutmaßlichen Täter befinden sich mittlerweile wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls und der Brandstiftung in Untersuchungshaft.

Erst Mitte Mai war ein fünfter dringend Tatverdächtiger für den Raub festgenommen worden. Sie gehören einer bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie an. Für die anderen Tatverdächtigen steht eine solche Haftprüfung noch an.

Die qualitativ schlechten Aufnahmen der Überwachungskameras lösten damals auch eine Diskussion über die technische Ausstattung des Grünen Gewölbes aus.
Die qualitativ schlechten Aufnahmen der Überwachungskameras lösten damals auch eine Diskussion über die technische Ausstattung des Grünen Gewölbes aus.  © -/Polizei Sachsen/dpa

Bei dem spektakulären Coup in dem sächsischen Schatzkammermuseum hatten die Täter am 25. November 2019 Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten des 17. und 18. Jahrhunderts von kaum schätzbarem Wert erbeutet. Von der Beute fehlt bislang jede Spur.

Titelfoto: Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa

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