Knusper, knusper, knäuschen: Unsere Frauenkirche als Keks-Kunst

Dresden - Es muss nicht immer Sandstein sein! "Kexerei"-Chef Matthias Walther (53) "malte" ein großes Bild der Frauenkirche - mit mehr als 5000 Keksen und zehn Kilo Schokolade.

Martin Walther (29, l.) und Matthias Walther (53) kleben die letzten beiden Kekse in das Frauenkirchen-Bild der "Kexerei".
Martin Walther (29, l.) und Matthias Walther (53) kleben die letzten beiden Kekse in das Frauenkirchen-Bild der "Kexerei".  © Petra Hornig

Seit gestern ist das 2,50 x 3 Meter große Kunstwerk im ElbePark zu sehen.

"Das Bild entstand nicht ganz freiwillig", gibt Walther zu. "Da uns Corona das Weihnachtsgeschäft vermasselt hat, hatten wir einfach jede Menge Kekse und Keks-Teig übrig, deren Haltbarkeitsdatum schon abgelaufen war oder kurz davor stand."

Aus der Not machte Walther eine Tugend. "Ich habe mir ein Malen-nach-Zahlen-Bild von der Frauenkirche als Vorlage besorgt."

Den "Rest" erledigten Sohn Martin (29) mit seinen Mitarbeitern Oliver Groß (33) und Susann Riedel (30). Sie bauten Rahmen und "Leinwand" aus Holz, zeichneten das Motiv vor. Färbten zu lange gelagerten Keks-Teig himmelblau und dächerrot ein.

Sortierten 26 Sorten nicht mehr verkäuflicher Kekse nach Farben - vom hellen Butter-Mürbchen bis zum dunklen Kürbis-Dinkel-Taler. Und dann klebten sie die Kekse mit Schokolade zu einem riesengroßen Bild der Frauenkirche.

Oliver Groß (33, r.) sortiert die Kekse nach Farben - Licht und Schatten sollen das Keks-Gemälde plastisch machen.
Oliver Groß (33, r.) sortiert die Kekse nach Farben - Licht und Schatten sollen das Keks-Gemälde plastisch machen.  © Petra Hornig

"Da stecken 85 Arbeitsstunden drin", sagt Walther. Eine Absperrung schützt das Keks-Kunstwerk vorm Anknabbern - und ein Spray vor Motten.

Titelfoto: Petra Hornig

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