Kultur erleben - und selber machen! Dresden lädt zur Museumsnacht ein

Dresden - Dresdner und Touristen können am Samstag bis Mitternacht Kunst schauen, erleben und auch selber machen.

Einen Rausch der Farben bieten die Alten Meister.
Einen Rausch der Farben bieten die Alten Meister.  © Eric Münch

Nach der monatelangen Schließung und Pause 2020 bittet Dresden wieder zur Museumssommernacht (18 bis 24 Uhr, detaillierte Infos dazu gibt es unter museumsnacht.dresden.de).

38 Musentempel bieten dabei ein besonderes Programm von Renaissance-Mode über Geschichten von Erich Kästner bis zu Sprachexperimenten.

Im einstigen Sommerhaus des Komponisten Carl Maria von Weber entführt ein Papiertheater aus dem 19. Jahrhundert in die Welt der Vampire, das Landhaus bietet "Tabakrausch" zwischen Orient und Okzident und das Deutsche Hygiene-Museum eine "Nacht der Nächte" - samt Kunst, Wissenschaft, Musik und kulinarischen Genüssen.

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Das Kästner-Museum macht drei außergewöhnliche Romane des Schriftstellers erlebbar, in der Gemäldegalerie Alte Meister gibt es einen Rausch der Farben unter dem Motto "Carpe noctem – Genieße die Nacht" voll Lust und Leidenschaft, Genuss und Schönheit zwischen Cranach und dem Schokoladenmädchen.

Und im Albertinum stellen Gymnasiasten ihre Lieblingswerke vor.

Das Kästner-Museum (Antonstraße 1) macht drei außergewöhnliche Romane des Schriftstellers erlebbar.
Das Kästner-Museum (Antonstraße 1) macht drei außergewöhnliche Romane des Schriftstellers erlebbar.  © Eric Münch

Schöne neue Cyberwelt und Quanten-Katze

Das Münzkabinett wartet mit Launigem auf wie einem fast 300 Jahre alten "Badehosentaler", auf den fünf blankbusige Herren in Ringel-Pants und Perücken geprägt sind, und im Zwinger kann Sachen nachgespürt werden, die nie aufhören zu ticken.

Aus Briefen von Friedrich Schiller und seinem Dresdner Freund Christian Gottfried Körner an ihre Frauen wird im illuminierten Garten des Schillerhäuschens gelesen, der einst den Dichter inspiriert.

Und in den Technischen Sammlungen können die Nachtschwärmer mit den Guides in der "Schönen neuen Cyberwelt" zocken - oder an einer "echten Quanten-Katze" spielen.

Titelfoto: Eric Münch

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