1880 Kilometer! 'Günther Krass' zeigt den beschwerlichsten Weg nach Korsika

Von Sebastian Münster

Dresden - Mit Fahrrad, Kajak und viel Dialekt nach Korsika: Filmemacher und Comedian Johannes Kürschner (36) alias "Günther Krass" macht Reise-Comedy – und legt dabei 1880 Kilometer aus eigener Kraft zurück.

Comedian Johannes Kürschner alias "Günther Krass" (36) reiste mit Fahrrad und Kajak mit eigener Kraft nach Korsika.  © Robert Michael/dpa

Wenn Johannes Kürschner auf eine Reise geht, dann tut er das selten auf gewöhnliche Art und Weise.

Der Filmemacher und Comedian, der unter seinem Alter Ego "Günther Krass" als Teil des Duos "Günther & Hindrich" bekannt wurde, ist gerade von einer Reise nach Korsika zurückgekehrt.

Den Weg zur Insel und drumherum hat er mit dem Fahrrad und dem Kajak zurückgelegt - und so, wie er selbst in seinen regelmäßigen Instagram-Kurzclips sagt, praktisch ohne jede Vorbereitung seine "bisher größte sportliche Herausforderung" gemeistert.

Dresden Kultur & Leute Kaiser, Caspar und ein Drache: Multitalent Daniel Tille spielt drei Rollen in einem Sommer

Seine Etappen, Herausforderungen, Höhen und Tiefen und auch kulinarischen Highlights hat er dabei in gewohnt ironischer Weise in breitestem Dialekt festgehalten. Reise-Comedy nennt Kürschner das.

Anzeige

Günther Krass hält auch kleine Dinge in parodierender Art fest

Korsika, die schroffe Schönheit im Mittelmeer: Blick auf das türkisgrüne Meer vor der Küstenstrasse am Cap Corse.  © IMAGO/Kickner

Es sei eine Nische, die er zusammen mit seinem Freund und Kollegen Franz Müller alias "Hindrich" für sich entdeckt habe.

Nun also Korsika: 1200 Kilometer mit einem mehr als 70 Kilogramm schweren Gespann über die Alpen hat Kürschner zurückgelegt, bevor er 680 Kilometer mit dem Kajak in Angriff nahm.

Sein Seeweg führte ihn dabei von der italienischen Westküste über die Inseln Elba und Capraia bis nach Korsika, wo er die Insel schließlich umrundete.

Dresden Kultur & Leute Dresdner Ex-Opernintendant heuert in Essen an: Theiler will "Brücke in die Zukunft bauen"

Neben den Strapazen hält der Filmemacher in gewohnt parodierender Art auch die kleinen Dinge des Alltags fest, etwa wenn er dem korsischen Essen "Westniveau 3000" attestiert oder den Zustand italienischer Autos und die "Installationsvielfalt" bei Strom- und Wasserleitungen an korsischen Gebäuden amüsiert mit deutschen TÜV-Maßstäben vergleicht.

Mehr zum Thema Dresden Kultur & Leute: